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Leidenschaften dachte, so war der Gedanke sehrnatürlich, daß man sich durch Beweise vonbesondrer Ehrfurcht und Aufmerksamkeit lhreGunsi erwerben, daß man dadurch ihren Zourversöhne!» könnte. Es gab daher schon in dergriechischen Religion verdienstliche Werke, zuwelchen Opfer, Weihgeschenke, Stiftungen,Feste, Reinigungen , Gebcthe, fcycrliehe Um-gange, und allerlei) Kasleyungcn des Leibesgehörten. Die Menschen hatten aber nichtallem mir der Versöhnung der Götter zu thun;sie mußten auch die abgeschiedenen Seelen, diesie beleidigt harten, zu besänftigen suchen.Diese setzten sie als Gespenster in Schrecken.Wie viele Ursachen, in Angst zu scyn, hattealso nicht der unaufgeklärt, re Theil der Griechen!
Eineso aberglaubige Nation, als die Grie-chen , glaubte sihr leicht an Zauberei) und Bc-schivorung, und es fanden sich immer Leute,weiche diesen Glauben benutzten, um sich fürWundertharer auszugeben. Sie stützten ihreWunderkraft auf gewisse Opfer, Gcberhc, Lieder,Formeln, Zahlen; aufAmulete, Ringe, Klei-dungsstücke ; auf besondre Arten von Krautern,vornehmlich aus Aegypten und Thessalien; aufKnochen und Glieder von Hingerichteten Men-schen.