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2 (1801)
Entstehung
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359
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und Dämonen waren aber großmüthig genug,den Sterblichen wegen desjenigen, was ihnenbevorstand, bedeutungsvolle Winke zu geben.Sie liehen die Menschen den Willen der Götterin den Gestirnen, in den Sonnen-und Mond-finsternissen, in den Kometenschweifen, inStürmen und Gewittern, in allen ungewöhn'lichcn Lufterscheinnngen, im Erdbeben, inFcucr-ausbrüchcn und Überschwemmungen, wahrneh-men. Die Zukunft wurde durch den Flug undGesang der Vögel, durch das Eingeweide derOpfcrthiere, durch das Ohrenklingen, durch dasAugenzittern, durch das Herzklopfen angezeigt.Eine Leiche, der man begegnete, ein Leichnam,den man zufälliger Weise berührte, eine Katze,die über den Weg sprang, ein Stück Essen,oder cinHausgerathc, an dem eine Maus genagthatte, konnte Unglück bedeuten. Gegen ihreGünstlinge, vornehmlich die Priester, konntensich die Götter so herablassen, daß sie dieselbenihrer lebendigen Erscheinung würdigten, daß sieihnen ihren Willen selbst offenbarten. Dießgeschah hauptsachlich an besondern Licblingsör-tern der Götter, an den Sitzen der Orakel, in hei-ligen Haynen, oder in Höhlen. Da man sichdie Götter mit menschlichen Empfindnngen und

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