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2 (1801)
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entbehren könnten, an seine hcurathslustigenjungen Männer zu überlassen. Diese ver-warfen aber den Antrag, weil sie ihre Töch-ter zu gut hielten, um die Weiber solcherzusammengelaufenen Leute abzugeben. DochRomulus wußte sich zu helfen. Er stellte eingroßes Fest an, bey welchem allerley feier-liche Leibesübungen vorfiele». Neugierde undHang zum Vergnügen lockten viele Familiender Nachbarn herbei?. Als nun die jungen Mäd-chen und Weiber dem Spiele mit angestrengterAufmerksamkeit zusahen, und auf die schönenund rüstigen jungen Männer, die sich jetzt inmancherlei) Stellungen zeigten, ihre lüsternenBlicke hefteten, sprangen eben diese schönenund rüstigen Männer, auf ein verabredetesZeichen, ganz unvcrmuthet auf sie zu, faßtensie in ihre Arme, und eilten mit der reihen-den Beute ihren Wohnungen zu. Die Zahlder auf diese Art geraubten Frauenzimmer bc-lief sich auf 68z. Man gestattete ihnen, wieman behauptet, zu ihrer Erholuug einen gan-zen Tag. Die über das Schicksal ihrer Mäd-chen und Weiber erstaunten Väter und Män-ner wanderten traurig nach Hause, und wag-ten es nicht eher, als nach einem Jahre,

wegen