Druckschrift 
2 (1801)
Entstehung
Seite
95
Einzelbild herunterladen
 

95

aber nicht über 64600 rhcinl. Ruthen, wel-ches ungfähr z Morgen ober Acker beträgt.

Nomnlus wünschte die Zahl seiner Staats-bürger zu vermehren. Er machte daher be-kannt, daß zu Rom eine allgemeine Freystättescyn sollte. Nun kamen von allen SeitenVerwiesene, Verbrecher, Leibeigene und andereLeute dieser Art herbey. Aus solchen Leutenbestanden zum Theil auch diejenigen, welchedas englische Nordamerika anbauten, und dieseMischung der ersten Colonisten kann also ebenso wenig den Römern, als den jetzigen Be-wohnern des nordamcrikanischcn Freystaates,zur Schande gereichen. Zwar wies Romu-tiis denen, welche seine Freystäktc herbepiocktc,anfangs nur den äußern Bezirk um seineStadt an. Als die Mauern derselben sichaber weiter ausdehnten, hörte auch dieserUnterschied auf.

Die neuen Ankömmlinge waren meistensnicht mit Weibern versehen. Diesem Man-gel wollte Nomulns abhelfen. Er that daherden Sabinckn, und andern benachbarten Völ-kern, den Antrag, ihre Mädchen, die sie-

eut?