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2 (1801)
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wegen des erlittenen Unrechts Rache zu suchen.Zhrc Erbitterung beseelte sie mit dem größtenMuch. Die Sabiner drangen, von ihremKönige Tatius geführt, bis auf den Ver-sammlungsplatz der StadtRom. Schonwarenbcpdc Theile im lebhaftesten Gefechte begriffen,als die geraubten Madchen, die nun fast cilleMütter waren, sich unter die Fechtendenstürzten, und durch Bitten und Flehen esdahin brachten, daß Verwandte einander nichtmehr tödtcten.

Die Römer und Sabiner schloffen hieraufeinen Vergleich, der ihre Vereinigung zu EinerNation bewirkte. Tatius regierte nun nebendem Romulus, und der Senat wurde mit100 Sabincrn vermehrt. Des Tatius Mit-regicrung dauerte aber nur fünf Zahre. Dersabinische König wurde zu Lavinium vor demAltare ermordet, und das Gerücht, daß Ro>mulnS an dieser Ermordung Schuld sep, warnicht unwahrscheinlich. Hatte er doch bereitsden Bruder seiner Herrschsucht aufgeopfert,und Einschränkungen der Regierung waren ihmüberhaupt verhaßt. Sein allzusichtbares Be-streben, den despotischen Monarchen zu spielen,Galetti Wcltg. 2r Th. G war