desto standhafter fort. Der mit seiner Ge-mahlin verwandte Kaiser Otto III erlaubteihm, sich des Königstitels zu bedienen. Auchder Pabst Silvester 11 soll ihm eine Krone zu-geschickt haben. Der Nachfolger des heil.Petrus, der Statthalter Christi, konnte sichja wohl befugt glauben, die Konigswürde zuverleihen! Ja, Gregor VII behauptete ganzdreiste, daß Stephan das ungrische Reich fürein Eigenthum des heil. Stuhles erklärt habe.Die ungrische Krone wurde daher in der Folgedie heilige apostolische genennt! Stephan,der diese Krone empfangen haben soll, bewiesseine Ergebenheit für Deutschland durch dieEntführung einer neuen Verfassung, die mitder deutschen viele Aehnlichkeit hatte. Diealten Stämme, unter welche das Land ver-theilt war, verwandelten sich in Gespann-schaften, oder Grafschaften. Den Oberrichterstellte nunmehr ein Palatinus (Pfalzgraf)vor, dem noch ein Hosrichter untergeordnetwurde. Das Christenthum diente dem Ste-phan, so wie dem Chlodewig, zum Vor-wande, einen andern ungrischen Fürsten,Bb 4 Gyula,
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