Druckschrift 
6 (1802)
Entstehung
Seite
325
Einzelbild herunterladen
 

Z'ü

nach Italien, und Siegfried nahm gar eineWallfahrt nach Palastina vor. Indessenhatte Adelbert Zeit, sich des jungen Königesganzes Zutrauen zu erwerben. Was brauchteer hierzu mehr, als den jugendlichen Wün-sehen und Neigungen desselben zu schmeicheln?Als Heinrich (1065) fünfzehn Zahre alt war,wurde er, auf Adelberts Veranlassung, wehr-haft gemacht, und dadurch für regierungs-fähig erklärt. Die Bürd? der Regierungs-gesehaffte aber übernahm Adelbert, welcherschon bisher einen sehr großen Einfluß aussdieselben gehabt hatte. Er, und ein gewisserGraf Werner, gleichfalls ein Liebling des jnngen Kaisers, regierten im Nahmen dessslbrnganz eigenmächtig, und verschwendeten besonders Bivthümer und Abtuen, deren Gütherman gleichsam als Domänen des Königes be-nachtete, an ihre Freunde und Bekaünre.Den Erzbischdfen von Mannz und Eöln, undden Hexzogen war auch Manches Kirchengur,zu Theil geworden. Diese schienen dahereinige Zeitlang mit der damahligen Regierungziemlich zufrieden. Da aber Abschert chineV 5 Lands