in den Rhein; aber einer von Hanno's Freun-.den zieht ihn wieder aus dem Wasser heraus.Man braucht nun alle möglichen süßen Worte,um den jungen Kaiser, wegen der Trennungvon seiner Mutter, zu besänftigen. Mansuchte ihn von der Nothwendigkeit dieser Tren-nung zu überzeugen. Die Kaiserin, welchedie Gegcnparthey zu machtig sah, entfe'mresich, und endigte ihr Leben in einem Kloster.
Hanno und seine Freunde befanden sichnun, seitdem sie den jungen Kaiser in ihrerGewalt hatten, im Besitze der Negierung.Hanno's Freunde waren aber der ErzbischofSiegfried von Mayuz, und der Herzog Ottovon Bayern, ein ehemahliger Graf von Nord,heim, welcher der Kaiserin Agnes die Herzogliehe Würde zu danken hatte. Diese nahmenin ihre Verbindung noch den Erzbischof Adel-bert von Bremen auf, der zu den aufgeweck-testen Prälaten Deutschlands gehörte, der,wie man ihn beschuldigte, die Absicht hatte,Patriarch des Nordens zu werden. Derschlaue Adelbert wußte die für ihn günstigenUmstände gut zu benutzen. Hanno reifere
nach