Druckschrift 
6 (1802)
Entstehung
Seite
322
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ehenamt anzunehmen. So legte Hildcbrand,nutender Negierung des Pabstes Nicolaus II,Ken Grund zu dem Gebäude der geistlichenWeltherrschaft, das er aufzuführen gedachte,und gleich bey der ersten Wahl eines neuenPabstcs zeigte sichs, daß man den Kaiser vonder Theilnahme an derselben gar ausschließenwollte. Alexander II, des Nicolaus Nach-folger, wurde (ivüi) ohne Vorwissen derKaiserin Agnes gewählt. Nun ließ sie zwar,um die Rechte des weltlichen Rcichsoberhaup-tes zu behaupten, in einer Prälatenversainm-lnng zu Basel einen neuen Pabst, Hono-rius II, wählen; aber nun verabredete Hil-debrand, mit seinen Freunden in Deutschland,die Entfernung der Kaiserin von der Ne-gierung.

Der wichtigste unter Hildebrands deut-schen Freunden war der Erzbischof Hanno vonCöln, ein eben so stolzer als habsüchtiger Prä-lat, der das Vertrauen, das ihm Heinrich IIIschenkte, vortrefflich benutzte, um Magdeburg,Halberstadt, und selbst Maynz, au Ver-wandte oder Freunde zu bringen. Hanno

Hatte