Druckschrift 
6 (1802)
Entstehung
Seite
319
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dencr angesehenen deutschen Prälaten, die erin der Folge si-h>.- gut zu benutzen wußte.Hier bildete sich zuerst sein Entschluß, an derBesrenung der Geistlichkeit von der weltlichenGewalt, ans allen Kräften zu arbeiten. DieUmstände waren ihm zur Ausführung seinesPlanes sehr gunstig. Victor II, der letztevon Heinrich III ernennte Pabst, starb sehrbald (1057), und die vcrwittwete Kaiserinverlohr mit ihm einen eben so freundschaft-lichen als klugen Nathgcber. Stephan IX,drr Bruder eines Herzogs von Lothringen,der zu den Feinden der Kaiserin gehörte, be-stieg nun, durch HildcbrandS Parthey geho-ben, den päbstlichen Stuhl, und gab, ob ergleich nicht lange lebte, doch manche Verord-nungen, welche den Plan, die Geistlichkeitvon der weltlichen Gewalt zu befreycn, be-förderten. So wurden die Mißbräuche beyder Besetzung der geistlichen Stellen, die manSimonie nennte, gerügt; so sollte kein Geist-licher künftig vor weltlichen Richtern erschei-nen, oder an den weltlichen Herren Abgabenentrichten. Doch Stephan starb (ioz8) wäh-rend