Druckschrift 
6 (1802)
Entstehung
Seite
318
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ten Hofcaplane zu Rathe ziehen; aber ebendiese verstanden sich auf den Hoston meistenszu gut, a!S das; sie den Absichten des Kaisersund seiner Günstlinge hätten entgegen arbeitensollen. Die aus diesem Verhältnisse entste-henden Mistbräuche fielen nun dem Subdia-conns Hildebrand, der steh einige Zeitlangals Gesandter an Heinrichs III Hofe befand,ganz besonders auf.

Hildebrand, der, der gewöhnlichen Sagenach, der Sohn eines Grobschniidts zu Sloana,einer kleinen Stadt im Florentinischen seynsollte, wahrscheinlich aber eine vornehmereHerkunft hatte, wurde, seiner vorzüglichenGcistesfähigkeiten wegen, dem geistlichenStande gewidmet, und in der berühmtenfranzösischen Benediktiner-Abtey Clugny aus-gebildet. Seine Kenntnisse, und vielleichtnoch mehr seine Familienvcrhältnisse, verhal-stn ihm bald zu einer Stelle von wichtigemEinflüsse. , Er befand sich als Subdiaconusbey einer Gesandtschaft, die (1054) nachDeutschland gieng. Hier erwarb er sich dieBekanntschaft und die Freundschaft verschie-dener