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stammte ja dör neue König Konvad II aus demsächsischen Geschlechte her, indem er eine Toch-ter Otto's I zur Großmutter hatte.
Konrad II verdiente das Zutrauen der deut-schen Fürsten vollkommen. Seine Klugheitund Thätigkeit bewirkte, daß er sein Negen-tenansehn sowohl in, als ausser Deutschland,mit aller Würde behauptete. Er hatte kaumzwey Zahre regiert, als er (10:6) es schondahin brachte, daß die deutschen Fürsten sei-nem ältesten Sohne Heinrich, der erst y Zahrealt war, die Krone zusicherten. Ucberhauptarbeitete er an dem Plane, Deutschland ineine uneingeschränkte, für sein Haus erblicheMonarchie zu verwandeln. Daher suchte erdie deutschen Hcrzogthümer allmählig an seineFamilie zu bringen, weil er es sehr gut ein-sah, daß durch die mächtigen Herzoge die Ge-walt des Königes immer mehr eingeschränktwurde. Mit Schwaben und Bayern war esihm auch gelungen, und die HerzogthümerOber - und Niederlvthringcn hatte er mit Her-ren besetzt, auf deren Ergebenheit er sicherrechnen durste. Zn Thüringen verschaffte erU z (um