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die Bischöfe weltliche Regenten vor, die sichnicht nur mit der Zusiitz und Polizey, sondernselbst mit der Landesvertheidigung, beschäfftig-ten. Mit Schlauheit halfen sie die Rechte unddas Ansehen des Königs befördern, um vondemselben unterstützt, selbst zu grössern Güthernund Befugnissen zu gelangen. Sie vergrößer-ten aber ihr Kirchengut zuweilen mit so vie-ler Eigennützigkeit, daß die Regenten den da-bey erlittenen Verlust endlich merklich fühlten,und die fränkischen Könige sahen sich besonders> genöthigt, den allzugroßcn Zufluß zum gcistli-cben Vermögen einzuschränken. Schon Chil-debert beklagte sich darüber, daß das königli-che Gut in die Hände der Geistlichkeit gekom-men wäre. Man trug daher in der Folge keinBedenken, den Stiftern, wenn sich eine schick-liche Gelegenheit dazu darboth, von ihren vie-' len Güthern wieder etwas wegzunehmen.
So sehr jedoch das. An sehn der Geistlich-keitzunahm, so war sie von der weltlichen Herr-schaft doch noch ziemlich abhängig. Die deut-schen Könige ernennten die Bischöfe, deren Kir-che von ihnen ausgestattet worden war, ge-Galletti Weltg. 6r ?h. V wohn-