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listige Kunstgriffe auszuweichen wußten. InItalien gab es um diese Zeit schon Leihhäu-ser. Eins der ersten errichtete (1479) derPabst Sixtus V zu^Savona.
Auch in Ansehung der Ehcgcsetzc bewie-sen sich die Geistlichen sehr strenge. Sielegten diejenigen, die den alten Hebräernvorgeschrieben waren, zum Grunde, undverbothcn selbst Ehen unter Verwandten imsiebenten Grade, damit sie zu häufigen, fürihre Casse so einträglichen Dispensationen,Gelegenheit hatten. Eben diese vielen vcr-bsthcncn Grade dienten aber manchem Man-ne, und mancher Frau, zum Vorwande,um die Ehescheidung anzuhalten. Diesi warbesonders bey den Ehen der Vornehmen derFall, wo die Trennungen daher gar nichtselten vorkamen.
In keinem Punkte aber zeigte sich diegeistliche Strafsucht auffallender, als wennvon Ketzere» und Zaubcrcy die Rede war.Die wahre, allein seclig machende^Religionden Heyden und Ungläubigen mit demSchweröle in der Hand zu predigen, und