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Nachfolger ganz unbekümmert, ihrer Privat-cassc zuwendeten. Italien und Deutschlandwaren in Ansehung ihrer Verfassung einan-der überhaupt sehr ähnlich. Die Partheyentummelten sich auf dem italienischen Bodeneben so, wie auf dem deutschen, herum.Die meisten Fürsten dieser Zeit waren glück-liche Abentheuer, die sich ihr Fürstenlhnmdurch Söldner erworben hatten. DieseSöldner konnten sie oft gar nicht, oder we-nigstens nicht zu rechter Zeit, bezahlen.Sic setzten sich alsdann in den Schlössern,die man ihnen anvertraut hatte, so fest,daß sie dieselben, nur gegen die Bezahlungdes rückständigen Soldes, wieder einräum-ten; sie durchplündcrtcn eine Provinz nachder andern, und ließen sich Geleits - undSchutzbricfe sehr theucr abkaufen. ManchesDorf wurde von ihnen rein ausgeplündert,und wünschte man etwas von seinen Habse-ligkeiten zu behalten, so mußte man es sehrtheucr auslösen. Durch diese Söldner wur-den die Italiener lange Zeit ganz um ihreRuhe, und ihren Wohlstand, gebracht.
Dennoch