Druckschrift 
8 (1803)
Entstehung
Seite
347
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sogar für cine Wundcrthäterin erklärte. Diefromme Frau glaubte bem jungen den Ver-gnügen der Sinnlichkeit sich zu sehr überlas-senden, um die Rcgicrungsgeschäfte ° wenigsich bekümmernden, König ernstliche Vorstel-lungen thun zu müssen. Magnus erklärtesie aber für eine Schwärmerin. Dadurchentzog er sich alles Zutrauen der Geistlichkeit,und durch diese alle Liebe der Nation. Nunführte er auch (izch) einen unglücklichenKrieg gegen den russischen Großfürsten zuNowgorod, in welchem Mangel an Lebens-bedürfnissen, so wie Krankheiten, Feindschaftder Geistlichkeit, Neid über die deutschenOfficicre, und Unglücksprophczeyungen derBrigitta, die Fortschritte seiner Unterneh-mungen so gewaltig hemmten, daß er, umaus seiner großen Noch zu kommen, derbisherigen schwedischen Herrschaft über In-germannland entsagen mußte. Nun schrieber, um die durch den unglücklichen Kriegausgeleerte Staatskasse wieder zu füllen,neue Steuern aus. Da maßte sich der Erz-bischof Hemming von Upsala, das Haupt derGcgcnparthey, das Recht an, ihn in denBann zu thun. Magnus mußte, um nicht

alles