Druckschrift 
8 (1803)
Entstehung
Seite
321
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Versprechen, alle Neuerungen abzustellen,wieder zu besänftigen; er konnte es abernicht verhindern, das der polnische PrinzWladislaw, Kasimirs III Sohn, zu seinemNachfolger ernannt wurde, und eben diesemmußte er (1574) das Königreich Böhmenüberlassen; doch blieb Mähren, Schlesien, unddie Lausitz mit Ungern in Verbindung.

Der Kaiser Friedrich hatte sich für denpolnischen Wladislaw freundschaftlich bewie-sen, Matthias, der dies für eine neue zuandern hiuzngekommnc Beleidigung erklärte,hielt sich nun zum Kriege gegen denselbenberechtigt. Friedrich hatte so wenig eigenesKriegsvolk, und die deutschen Fürsten eiltenso wenig zu seiner Hülfe herbey, daß Mat-thias (1477) bald bis Wien vordrang. Fried-rich mußte ihm versprechen, daß er ihm dieVclehnnng über das Königreich Böhmen cr-thcilcn, daß er ihm in Zeit von einem Zahrerooooo Goldgulden zahlen wollte. DochFriedrich konnte und wollte diese Summenicht bezahlen; auch bewies er sich sonst nichtfreundschaftlich gegen den Matthias. DerKrieg gicg also wieder von neuem an. Fried-Eallctti Wcltg. sr. Tb. X rich