eingeschlossen, und zugleich von Georgs Kriegs-volk umringt. Er mußte, um aus diesergroßen Verlegenheit heraus zu kommen, sichverbindlich machen, alle Feindseligkeiten ein-zustellen. Der großlnüchige Georg trauteihm abermals, und Matthias bewies sichabermals so schlechtdeukcnd, daß er sein Wortnicht hielt, und den Krieg dennoch fortsetzte.Georg behauptete sich aber, wenigstens inBöhmen, bis an seinen (147t) durch Was-sersucht verursachten Tod; aber auch dieserverschaffte dem Matthias nicht das Glück,König von Böhmen zu werden.
Matthias machte sich durch seine strenge,eigennützige Regicrungsart, sowohl beu denweltlichen, als geistlichen Großen seines Rei-ches, verhaßt. Vornehmlich aber beleidigteer die hohe Geistlichkeit, der er von ihremgroßen Ncichthumc durch Steuern etwas ab-nehmen wollte. Sein ehemaliger HofmeisterJohann Vitez, Erzbischvf von Gran, unddessen Bruder, fühlten sich dadurch so ge-krankt, daß sie, um sich zu rächen, die übri-gen Magnaten beredeten, ihn abzusetzen.Nun wußte sie zwar Matthias durch das
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