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8 (1803)
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des letzter» Landes war vergiftet worden.Dicß brauchte Casimir zum Vorwande, umsich des Landes zu bemächtigen. Er ließ esdurch polnische und deutsche Colonistcn besseranbauen. Durch seine Bemühungen stiegen26 Städte und 45 Schlösser empor. Eskamen auch viele Juden nach Galizicn, diesich um diese Zeit in Polen überhaupt ge-waltig vermehrten. Sie wurden in Deutsch-land zu sehr gedrückt, und aus Ungern fort-gejagt. Ein jüdisches Mädchen hatte aberdas Glück, dem Kasimir so sehr zu gefallen,daß er, aus Liebe zu ihr, der jüdischen Na-tion große Freyheiten zugestand, die sie inimmer größerer Menge hcröeylockte. So istalso an den vielen Juden, die es in Polengicbt, wenigstens zum Theil die LiebeSchuld.

Kasimir, der Liebhaber der schönen Jü-din, hatte keine ehelichen Söhne; er setztedaher seinen Schwcstcrsohn, den König Lud-wig den Großen von Ungern, zum Erbenein. Aber sonderbar genug, daß er dicß(iZ55) ZU cuuw Zeit -hat, wo er noch Hoff-nung hatte, leibliche Erben zu bekommen,

wo