Druckschrift 
8 (1803)
Entstehung
Seite
268
Einzelbild herunterladen
 

268

Wladislaw benutzte diese Umstände sehe gut,seine Macht in Polen zu vergrößern. Vor-her hatte er aber noch einen schweren Kampf.Er behandelte die polnischen Herren mit sodespotischer Strenge, daß sie sich gegen ihnvereinigten, ihn (izoo) förmlich absetzten,und ans dem Lande jagten. Er hatte jedochnoch so viele Anhänger in Polen, daß ernach einiger Zeit wieder zurückkehren durfte.Der Pabsi sollte seine Ansprüche auf dieKrone entscheiden. Die polnischen Großenschickten daher (izic>) an den Pabsi JosHann XXII eine feycrliche Gcsandschaft, umdie Sache seinem Ausspruche zu unterwerfen.Als dieser aber zu lange zögerte, ließen diePolen (rg2o) durch den Erzbischof von Blie-sen den Wladislaw krönen. Dieser nenntesich aber dennoch:von Gottes und desapostolischen Stuhles Gnaden;" auch bewil-ligte er dem h. Petrus eine Abgabe.

Wladislaws Sohn, Kasimir II, derGroße, dem sein Vater (izzz) Groß- undKieinpolen hinterließ, vereinigte noch Elijasvicn, inglcichcn Nothrußland (Galizien undLodomiricn) mit seinem Staate. Der Fürst

des