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8 (1803)
Entstehung
Seite
239
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die angranzeude Schwätz sehr gelegen. DieSchweitzer, welche voll von kühnem Glaubenan den Segen Gottes, und an die Hülfeseiner Heiligen, mit festem Vertrauen aufihre Unwidcrstchlichkeit, und mit unbändigerSchlachtbcgicrde, die Kriege und Fehden ihrerNachbaren benutzten, um ihre Besitzungenimmer weiter auszubreiten; diese machten,da friedliche Beschäftigungen zur Ernährungder vermehrten Volksmenge nicht hinreichte,den Kriegsdienst zum ordentlichen Erwerb-zweig. Unter andern nahmen sie dem öftrenchifchcn Herzoge Siegmund von Tyrol, dersorglos regierte, und schlecht wirthschaftete,(1460) das Thurgau und andre Bezirke weg.Hierauf trat der Herzog Sicgmund Karlnden Kühnen, um sich dessen Veystandcs zuversichern, (1469) die Waldstädte, nebstallen östrcichischen Besitzungen im Sundgan,Elsaß und Vreisgau, als ein Unterpfand,ab. Karl wurde dadurch noch mehr einNachbar der Schweitzer, die er, vornehmlichdie Börner, bcy mancher Gelegenheit kränkte.Ludwig XI von Frankreich rcitztc die Schweit-zer immer lebhafter zu feindseligen Gesinnun-gen gegen den Herzog von Burgund. Auch

verband