Druckschrift 
8 (1803)
Entstehung
Seite
238
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geblich verheyrathcte, zu, »>id das Herzogsthnm Luxemburg überließ ihm (1430) diePrinzessin Elisabeth, eine Nichte des KaisersWenzel, der aus dem luxemburgischen Hauseherstammte. Mit Henncgau waren die Graf-schaften Holland und Seeland vereinigt. Sowaren also nunmehr sieben Provinzen derNiederlande im Besitze der Herzoge von Bur-gund, welchen auch bereits ein Thcil vonFriesland gehörte. Philipp der Gute, dersie vereinigte, legte noch zur Erwerbung derStifter Littich und Utrecht den Grund, indemer die bischöflichen Stellen derselben Verwand-ten verlieh. Sein Sohn, der berühmteKarl der Kühne, brachte die Grafschaft Gel-dern hinzu, die ihm der, mit seinem Sohneunzufriedene, Herzog Arnold für 92000 rhei-nische Gvldguldcn verkaufte.

Karl der Kühne, ein stolzer unbieglamerFürst, dessen Jähzorn selbst Große mißhan-delte , der fühlte den Umfang und den Neich-thum seines Staates so innig, daß er ihndurchaus in ein Königreich verwandeln wollte.Diesen Staat suchte aber Karl auch noch zuvergrößern, und dazu schien ihm besonders

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