Druckschrift 
8 (1803)
Entstehung
Seite
96
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Reichsstadt verweigerte ihm de» Eingang, biser die Sache mit seinem Gegner würde ans-gemacht haben. Auf die Vorstellungen derihm ergebenen Kurfürsien ließ man ihn end-lich doch einziehen, und seine Thronbesteigungfeuern. Karl IV hielt es nicht für gut,von diesem Gegner auf eine gewaltsame 'Artsich zu bcfreyen. Geld und Unterhandlun-gen schienen ihm zweckmäßigere Mittel. Ercheyrathete die Tochter des rheinischen Pfalz-grafen Rudolfs, der bisher zu seinen Fein-den gehört hatte. Dem Kurfürsten vonBrandenburg verursachte er durch einen Be-trüger, der sich für den letzten anhaltischenMarkgrafen Waldemar ausgab, so viele Han-del, daß er einem Vergleiche die Hand Klethenmußte. Günther sah sich allmahlig vonallen seinen Freunden verlassen. Da nunseine Kränklichkeit, an welcher die durchKarln IV veranstaltete Vergiftung eines frank-furthischcn Arztes Schuld gewesen seyn soll,immer -zunahm, so ließ er sich von demKurfürsten Ludwig von Brandenburg bereden,für I2OOOO Mark Silber auf die Künigs-würdc Verzicht zu leisten. Karl bezahlteauch noch die 12000 Mark, die Günther

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