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ten, nöthigte er dessen Erbin, die PrinzessinMargarethe Maultasche, von ihrem Gemable,dem böhmischen Prinzen Heinrich sich schei-den zn lassen, um sie mir seinem SohneLudwig verheyrathen zu können.
Ludwigs Freunde unter den Kurfürstenwählten dessen Bundesgenossen, den KönigEduard III von England, zu seinem Nach-folger, und der deutsche Staat würde alsowieder ein ausländisches Rcichsoberhaupt be-kommen haben, wenn Eduard, durch dieGroßen seines Reiches, von der Aunehmungder deutschen Königsstclle nicht abgehaltenworden wäre. Der Markgraf Friedrichvon Meißen, dem hierauf von der bayrischenParthey die Krone angebothen wurde, ent-sagte feinen Rechte für 8c>oc> Mark, die ervon Karln IV empfieng. Karls Feinde stell-ten hierauf noch einen Gegenkönig auf. Einthüringischer Graf, Günther von Schwarz-bnrg, der sich in bayrischen Kriegsdienstenals ein braver und entschlossener Mann ge-zeigt hatte, sollte die Nolle eines Königesspielen. Er zog nach Frankfurth am Mayn,um sich krönen zu lassen. Der Magistrat dieser
Reichs-