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bath den König Ludwig um Hülfe, der ihm8oo Reiter schickte. Dieß verdroß dmPabst so gewaltig, daß er (izuz) verlangte,Ludwig sollte vor seinem Nichtcrstnhle zuAvignon erscheinen, und sich verantworten,daß er, ohne vorhergegangene Prüfung undGenehmigung des Pabstes, sich der Regie-rung angemaßt habe. Ludwig antwortete ineinem mannlichen, aber doch besänftigendenTone. Der Pabst bestand darauf: er solltein Zeit von acht Wochen die Krone nieder-legen. Ludwig machte dagegen Einwendun-gen. Nun that ihn der Pabst in den Bann;nun erklarte er seine Königswahl für ungül-tig. Ludwig berief sich auf den Aussprucheiner Kirchenversammlung. Jetzt sprach ihmJohann auch den Besitz seiner Erblands ab.Als sich aber Ludwig dennoch (1Z27) zuMayland die eiserne Krone aufsetzte; als erzu Rom einen Franciscancr, unter dem Na-men Nieolans V, als Gcgcnpabst aufstellte,und ans seine!: Händen die Kaiserkrone em-pfieng, so erklärte ihn Johann feverlich füreinen Ketzer. Ludwig hatte jedoch den Trost,daß viele einsichtsvolle Theologen die Anma-ßungen des Pabstes in ihren Schriften laut
mißbil-