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bücher, in denen wir die ersten Firmen derselben wie Fischer (Charlotten-brunn), C. G. Kramsta & Söhne (Freiburg), Güttler, Ferd d Held (Gottes-berg), Conrad Kluge s. Erben (Greiffenberg), Joh. Ludwig Schmidt (Hirsch-berg), Schmidt & Co, Heinrich Böhm seel. Wwe. & Dorn (Landeshut),die Creasfabrik Joh. Georg Flach (Schmiedeberg), Gebrüder Alberti, Treutier& Sohn, Gottheit Leberecht Toepfer, Gebr. Pflücker, Bergmann & Haucko,Carl Heinrich Jaensch (Waldenburg), Chr. Schneider (Wüstewaltersdorf),aus dem benachbarten Liebau dann seit 1809 Joh. Jos. Wihard & Sohn usw r .bis weit in das vorige Jahrhundert hinein und häufig noch über die Mittedesselben hinaus figurieren sehen 1 ). —
Die Betrachtung der unheilvollen Wirkung der verschiedenen See-kriege zu Ende des achtzehnten und zu Beginn des neunzehnten Jahr-hunderts auf den schlesischen Leinenhandel hat uns nur über einen, aller-dings aber den hauptsächlichsten Grund des Handelsverfalles in dieserZeit Aufklärung gebracht 2 ). Daß dieser jedoch keineswegs nur durchkriegerische Ereignisse und Verwickelungen hervorgerufen worden ist,lehrt uns ein Blick auf die unmittelbare Wirkung der beiden TeilungenPolens in den Jahren 1793 und 1795 erkennen, die sich für Breslau alseine Vernichtung seines polnischen und russischen Handels darstellt.Waren vor der Aufteilung dieses Landes nämlich alle Waren, deren esbenötigte, von Schlesien aus eingeführt worden, so kam jetzt für denImport natürlich nur noch der Teil Polens in Frage, der an Preußengefallen war, und es ergab sich hieraus für den Transitohandel Schlesiensund besonders Breslaus ein direkter Verlust.
Schlimmer als dies war aber der Umstand, daß die russischenKaufleute, die Vordem des kürzeren Weges und der wohlfeileren Fütterungder Pferde wegen ihre sämtlichen Karawanen durch Polen nach Schlesienhatten gehen lassen, nunmehr, um den hohen preußischen Transitozoll zu
1) Zu den Firmen, mit denen Eichborn & Co vorübergehend in Verbindung gestanden haben,gehört u. a. auch I. M. Gottfr. s. Wwe Heß in Hirschberg, deren Nachkommen sich noch heute imBesitze der 1725 von Johann Martin Gottfried errichteten sogenannten Blau-Bleiche in Wernersdorf befinden.Über die Beziehungen dieser Firma zu dem französischen Kriegsgefangenen General Grafen AlexanderLameth und dessen Bemühungen um den schlesischen Leinenhandel siehe J. Krebs, FranzösischeStaatsgefangene in schlesischen Festungen, Zeitschrift des Vereins f. G. u. A. Schl. XXXV11, p. 214 ff.
2 ) Über eine vorübergehende vollständige Sperrung des Handels mit Österreich 1790 siehe
B-A, 441.