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Das Soll und Haben von Eichborn & Co in 175 Jahren : ein schles. Beitr. zur vaterlaendischen Wirtschaftsgeschichte
Entstehung
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Das gesamte Firmenvermögen betrug damals ca. 80000 Taler; derTod Johann Ludwigs und der Austritt Rummels aus der Firma haben alsostärkere finanzielle Reduktionen zur Folge gehabt, als ersterer gewünschtund gehofft hatte.

In die Mitte der achtziger Jahre fällt die Erwerbung des jetzigenGeschäftshauses der Firma auf dem Blücherplatz neben dem Riembergs-hofe und also wohl auch die Übersiedelung des Geschäftes in dessenRäume. Dem Datum des Kaufbriefes zufolge werden wir letztereannähernd auf den 18. März 1784 zu verlegen haben. Die Gründe,die Johann Friedrich dazu veranlaßt haben, an genanntem Tage umden Preis von 9500 Rtlr von dem Rittmeister Hans Maximilian von Königdas ehemalige von Goldbachsche Haus am Salzring, wie der Blücherplatzdamals noch hieß, zu erwerben, dürften wohl kaum in dem Umstande zusuchen sein, daß Georg Ludwig Rummel, von dessen 1772 erfolgtemAustritt aus der Firma wir bereits berichtet haben, dem Testament JohannLudwigs zufolge 1777 nach dem Tode von dessen Witwe in den Besitzdes früheren Geschäftshauses auf dem Ring gelangt ist 1 ). Es sprichtvielmehr, wie uns auch eine Anzahl Quittungen über gemietete Räumlich-keiten vermuten lassen, alles dafür, daß Raummangel die Firma zumAufsuchen größerer Geschäftsräume, wie sie das neue Haus bot, gezwungenhat. Die Wahl desselben in einem vom gegenwärtigen Geschäftslebender Stadt etwas abseits liegenden Winkel mag mit heutigen Augengemessen Verwunderung, wenn nicht Mißbilligung erwecken, und manmuß sich daher daran erinnern, daß der Blücherplatz nicht so sehr einenstillen, als vielmehr still gewordenen Platz im heutigen Stadtbilde dar-stellt, den die fortschreitende und sich stetig verändernde Entwickelungdes Verkehrs und seiner Richtung verödet und seines einst reichen undbedeutungsvollen Lebens entkleidet hat. Der alte Salzring,welcher zwarfast mit dem großen Ringe zusammenhängt aber doch ein besonderer,geräumiger, auch ins Quadrat gebauter Platz ist und mehr gegen Mittagund Abend hin liegt, war etwas ganz anderes, wie uns ZimmermannsBeschreibung zeigt:An der mitternächtigen Seite dieses Platzes stehen

eine Reihe von Holz gebaute, mit Ziegeln ausgesetzte Bauden, worinn auf

J ) Stadtarchiv zu Breslau Hs. G. 5. 21. 1. fol. 37.