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die jenen entweder Rückladung nach Wunsch verschaffen halfen, indem sieden Wert derselben als Vorschuß auf die unverkaufte Herladung gewährtenoder nach Belieben der Eigentümer auch mit barem Gelde Verpflichtungenderselben beglichen. Das Warengeschäft zog also das Bankgeschäft nach sichund zwar um so notwendiger, als die Begleichung von Verpflichtungen derGeschäftsleute gegen einander fast nur im Wege des Anweisungs- resp.Wechsel Verkehrs tunlich war. Denn Barsendungen waren einmal wegenMangels an Papiergeld und zweitens wegen der teueren und unsicherenBeförderung baren Geldes, dessen Wert außerdem noch überall andersbemessen wurde, zumal bei größeren Entfernungen vollkommen aus-geschlossen. Alle diese Umstände, die zugleich die damalige BedeutungBreslaus als eines großen Wechselplatzes begründeten, brachten es mit sich,daß die Firma bald auch in die Bahnen des Wechselgeschäftes eingelenktund damit tätig in jenen umfangreichen Geldverkehr eingegriffen hat, denuns Marpergers beredter Mund mit folgenden stolzen Worten schildert:„DAß Breßlau vor einen der vornehmsten Handels- und Wechsel-plätze in Teutschland/ ja auch in Europa/ passire/ ist Son/nen-klar/ unddas Erste aus dem / was allbereit in diesem Buche angeführet worden /zur Genüge zu ersehen; daß Andere folget daraus von selbsten: Dennwo considerable ein- und ausländische Handlung ist/ da werden auchWechsel geschlossen / und gibt es Tratten und Remisen/ wiewohl auchdiese nicht allezeit aus Handels- sondern auch aus andern Ursachenentspringen können/ die sich dann vornehmlich bey Breßlau/ inAnsehung ihrer Situation, finden/ weil sie das Centrum von Schlesien/und also die considerableste Stadt zwischen Polen und Teutschland ■und dahero die Vermittlerin in denen Remisen und Tratten ist/ diezwischen beyden Reichen/ in Kriegs-Militär- und Subsidien-Hof-Staats-Legations- und andern Geldern vorfallen mögen. Die Herren Fürstenund Stände in Schlesien consideriren auch Breßlau als ihre Wechsel-Banck / in welcher am sichersten Ihre Gelder umgesetzt/ und disponiretwerden können. Die Kayserliche Schlesische Cammer residiret auch inderselben / und alle ihre Revenüen fließen daselbst zusammen; mit demKayserlichen Hof und der Wienerischen Kauffmannschafft / fallen zumöfftern considerable Geld-Verkehrungen vor; In Summa: Breßlau ist