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Nichte Louise Elisabeth« Erb gechelichte Hoppe zum Voraus ver-macht ist, auch noch unter Sie und ihre Schwester JohannaKatharina Erb geehelichte Seidel in zwei gleiche Teile ver-teilt werde.
Fünftens soll das reformierte Hospital fünfzigGulden bekommen. Urkundlich meiner eigenhändigen Unter-schrift so geschehen.
Heidelberg, den 26. Okt. 1802.
Susanna Elisabeth« Bassermanngeb. Erb.
Die Louise Elisabeth« Hoppe, Patenkind und Nichte derErblasserin, war die Haupterbin, sie erhielt 4767 Gulden.Sodann wurden die übrigen Kinder des Pfarrers Erb undder Katharina Bassermann bedacht, also ihre Nichten undStessen, ebenso die Kinder ihres Bruders Hofrats Erb.Der Witwer und seine Kinder erster Ehe gingen leer ausmit Ausnahme des Stiefsohns Karl, der eine goldene Uhrim Anschlag von 26 Gulden und ein silbernes Besteck erbte.Die Fahrnisse wurden öffentlich versteigert, in dieser Ver-steigerung erwarb der Witwer einen Ring mit einem Portrait.Um die Barausgleichnng in der Erbteilung zu ermöglichen,gab Wilhelm Bassermann den Erben ein Kapital von 6000Gulden, wogegen ihm eine Obligation und Berschreibung aufden Ludwig Georg Lüll gehörigen Grenzhof cedicrt wurde.Die vorerwähnte städtische Schuld von 3000 Gulden war imJahr 1810 offenbar zurückbezahlt, sie kommt nicht mehr inder Erbtcilnng vor; das Reinvermögen der Verstorbenen be-trug 16 461 Gulden 14 Kreuzer.
In der Vcrlasscnschaft werden an Aktivis 18 207Gulden aufgewiesen. Darunter befindet sich als Hauptteileine Forderung an den reformierten Schullehrer Georg LudwigLüll auf dem Grenzhof. Dann hatten ihre Neffen PfarrerErb in Hornbach und Pfarrer Erb in Mannheim und die"Nichte Louise Elisabeth Hoppe Witwe die Tante in Contri-