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bution gesetzt; auch der Soldat Jakob Erb in Freiburg hattesich 100 Gulden geliehen. Wir finden aber auch den Stief-sohn Ludwig Bassermann mit 2 Wechseln über 1852 Guldenals Schuldner, welche Forderung der Pfarrer Erb in Mann-heim übernahm.
Die getreue 64jährige Magd Charlotte Klarin, welcheseit lange im Hanse diente, hatte ihr Vermögen bei ihrerDienstherrin angelegt; sie fordert 1211 Gulden underhält sie von dein Witwer. Da sie nicht schreiben kann,quittiert sie mit 2 Kreuzen. Auch Prozesse hatte die Ver-storbene geführt, denn der Justizrat Martin fordert 22 GuldenHonorarium für Consultation und 78 Gulden 46 stehenaus für Gerichtskosten aller Art, ein für die damalige Zeitrecht bedeutender Betrag. Den 2 Mägden werden in demCodicill je 2 Werktagskleider nebst einem wollenen Unterrockvermacht. Die getreue Magd Charlotte Klarin erhält nochdazu 50 Gulden und ebensoviel das reformierte Hospital.Unter den Passiven finden wir auch einen Posten 8 fl. 40Kriegssteuer.
Tod des Wilhelm vassermann.
Nachdem am 28. Oktober 1810 der Bruder, Dreikönig-wirt Daniel Bassermann im Tode vorausgegangen war, starbden 5. Mai 1811 vormittags ^/zll Uhr, ein Jahr nach demTode seiner Frau, nach Anzeige des Sohnes Karl, WilhelmBassermann und ward auf beigebrachten Schein desArztes Dr. Zipf den 6. Mai abends 5 Uhr auf St. PeterKirchhof durch Inspektor Bacher begraben. Wie es in demTotenschein heißt, hinterließ er zwei schon etablierte SöhneLudwig und Karl, letzterer in Heidelberg, jener in Mannheim.Wilhelm Bassermann erreichte ein Alter von 66 Jahren,6 Monaten und 10 Tagen.
Wenn auch mündliche Tradition und ausführlicheFamilienaufzeichnungen über ihn nicht vorhanden sind, so