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Wilhelm Bassermann, 1744 - 1811, Kaufmann in Heidelberg, und seine Nachkommen : beiträge zur Bassermann'schen Familiengeschichte
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bestehend, bilde eine Art Revolutionstribunal, führe das Wortbei den Zunftversamnilungen, versammle sich nach Belieben,schmiede allerlei Pläne gegen Regierungs- und Stadtrats-verordnungen. Darnach müsse der gemeine Mann glauben,alles hänge von der Deputation ab und daher komme es, daßdie Leute erst bei ihr sich Rats erholen und sich bei ihrüber den Stadtrat beklagen, wodurch dessen Stellung lächerlichwerde. Die ganze Sache sei eine Nachahmung des französischenRevolutionssystems. Der Stadtrat trage hierauf auf Auf-hebung der Deputation, Verbot ihrer Zusammenkünfte unddarauf an, daß die Zunftmeister aufs neue bestätigt werden;aus diesen seien sodann zwei Deputierte zu wählen, welchewie einst die zwei Bürgermeister von der Gemeinde bei Ver-waltung der städtischen Einkünfte und dergl. mitzuraten, wennauch nicht mit zu entscheiden hätten.

Zu dieser Deputation gehörten zwei Deputierte derHandelszunft und einer dieser beiden war Wilhelm Basser-mann. Außer der Handelszunft waren in der Deputationauch die übrigen Zünfte vertreten. Die Deputation wählte aussich acht Vertreter, welche den Beratungen über die städtischeOekonomie in der Schatzungskommission anwohnten; sie wurdenbeeidigt und waren bis zur endgültigen Regelung der Beschwerdengesetzliche Vertreter der Gemeinde. Die Beschwerdeführer kamenin der von ihnen gegründeten Lesegesellschaft zusammen.

Der Kurfürst beschloß am 2. Juli 1793 die Auflösungder Deputation, da die Beschwerde erledigt war. (Archiv fürdie Geschichte der Stadt Heidelberg.)

Der Stadtrat bestand damals aus einem Schultheißen,Stadtdirektor genannt, zwei Bürgermeistern und zwölf Rats-verwandten.

ltindererziehung. hauskauf. Lebensabend.

Die zweite Ehe des Wilhelm Bassermann blieb kinderlos;die Kinder erster Ehe erhielten eine gute Erziehung. DasErziehungswesen in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts