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Wilhelm Bassermann, 1744 - 1811, Kaufmann in Heidelberg, und seine Nachkommen : beiträge zur Bassermann'schen Familiengeschichte
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Frankreich und die französische Revolution den Rheinufer-staaten schwere Erschütterungen.

Die Kriege mit der französischen Republik blieben nichtohne Einfluß auf die Finanzen der Städte.

Laut städtischem Protokoll anno 1800 kolio 556 über-gab die Bassermann'sche Ehefrau von Heidelberg, eine geboreneErb, gehorsamste Vorstellung und Bitte um Zurückzahlungdes der Stadt Mannheim am 9. und 21. März 1796 darge-liehenen Kapitals von 3000 Gulden nebst rückständigen Zinsen,welches sie durch Pfarrer Erb am 9. August 1798 hatteaufkündigen lassen.

Das Ratsprotokoll 1801 Seite 190 enthält die Wieder-holung der Bitte um Rückzahlung der 3000 Gulden nebst denrückständigen, beinahe 4jährigen Zinsen, um so mehr, als siesolches zu einem sicheren Behuf nötig habe. Die Stadtver-waltung eröffnet der Frau Bassermann, daß es dermal eineOhnmöglichkeit sei, man jedoch besorgt sein werde, jene Ver-fügungen zu treffen, wodurch diese Forderung so bald alsmöglich abgestoßen werden könne. In demselben Ratsprotokollwird auf Seite 1452 festgestellt, daß dieses Kapital zur An-zahlung der k. k. Douceurgelder dargeliehen worden sei.

Der Frau Gläubigerin wird eröffnet, daß die städtischenKassen durch die enormen Kriegslasten dermal und vor er-folgendem definitiven Kriegskostenausschlag ganz außer Staudseien, Kapitalien rückzuzahlen, sich also diese bis dahin ge-dulden möge.

Diese Forderung hängt mit der Kontribution zusammen,welche General Wurmser in Höhe von 400 000 Gulden derStadt Mannheim, wegen der Uebergabe der Stadt an dieFranzosen am 2. Oktober 1795, auferlegt hatte. Das Kapitalwar gegen eine Generalhypothek der Stadt dargeliehenworden. Das sogen. Wurmser'sche Donceur wurde später auf200 000 Gulden ermäßigt. Damals war die Stadt genötigt,Zwangs-Anlehen bei den Mannheimer Bürgern zu versuchen