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Wilhelm Bassermann, 1744 - 1811, Kaufmann in Heidelberg, und seine Nachkommen : beiträge zur Bassermann'schen Familiengeschichte
Entstehung
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von mehr als tausend Pfeifenköpfen und dergleichen Spielereienmehr. Außer den gewöhnlichen Jagdvergnügungen ließ erjährlich ein großes, mehrere Wochen dauerndes Treibjagenanstellen, das als einFest verwerflicher Sittenlosigkeit mitAusschweifungen anfing und endigte". Durch die Bedrückungseiner Untertanen hat er einen üblen Namen hinterlassen.Er starb in Mannheim, wohin er am 3. Februar 1793geflüchtet war, am 1. April 1795.

Zeitgeschichte.

Das Leben Wilhelm Bassermanns erstreckt sich über dieZeit von 1744 bis 1811, über eine Periode, in welcherfolgenschwere Kriege, große Umwälzungen Europa erschütterten,die auf allen Gebieten große Männer hervorbrachte undeinen neuen Abschnitt in der Geschichte der Kulturvölker bedeutet. In seine Jugend fällt die Regiernngszeit Friedrichsdes Großen (17401786), der zwar keinen direkten Einflußauf die Pfalz ausübte, aber einen freieren Zug in die ab-solutistische Regierungsform des 18. Jahrhunderts brachte,welcher sich auf verschiedene Weise bald auch iu Oesterreich unterJoseph II. und in der Pfalz unter Karl Theodor geltendmachte. Friedrich der Große war es, der allein deutschenNamen und deutsche Waffen in jener Zeit angesehen und ge-fürchtet machte; die Pfalz stand nicht in seinem Lager, sondernauf kaiserlicher Seite. Ihre Hilfsvölker fochten im Nordenund am 5. November 1757 waren unter der vom Schlachtfeldvon Roßbach fliehenden Reichsarmee auch 3 SchwadronenKurpfälzer Reiter. Die deutschen Kaiser übten nur noch inOesterreich tatsächlich ihre Macht aus, während ihre Herrschaftim Reich eine leere Form war. Der Träger der KroneKarls des Großen und des stolzen Titels Römischer Kaiserdeutscher Nation und Mehrer des Reichs hatte keinenSchimmer von dem Glänze des alten Kaisertums ererbt.Wilhelm Bassermann erlebte die Regierung der vier letzten