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Wilhelm Bassermann, 1744 - 1811, Kaufmann in Heidelberg, und seine Nachkommen : beiträge zur Bassermann'schen Familiengeschichte
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hielt, oder zum Selbstdenken zu faul war. Ich hatte aufgestern abend die trauernden 2 Brüder und 2 Schwesternzur Nachtsuppe gebeten. Aber statt der zwei letzterenkamen die 2 Enkel, Hr. Pfr. Erb zu Pforzheim undHr. stucl. Erb, so eine Stunde vorher auch noch hiereingetroffen waren, mit.

Die zwei Kutschen mit ihrem Inhalt von 3 ErbischenKindern, von 3 Erbischen Enkeln und 1 Urenkelin undeinem Vetter Maurer, Englischen Capitain in Candiasind beede frühe am Montag und Dienstag auf der Her-fahrt durch Mannheim gefahren, werden aber im Rückwegsichtbarer seyn, auch ein kleines Päckgen, für Herrn Widderan Sie mitbringen. Der erste Transport erfuhr den Toddes Vaters zu Frankenstein durch den Kondukteur, demich noch solches aufgetragen gehabt, und diese schicktenden Nachkommenden einen Boten bis an den Rhein ent-gegen. Aber der Capitain wollte einmal die Reise fortsetzen.

Die beede Töchter erben allein das noch übrige Ver-mögen, das durch die Söhne, besonders den ältesten, garsehr vermindert worden. Und die älteste Tochter hatteauch schon lange der Uenunciations ^cte der 3 Söhneeine Vollmacht auf die jüngere Schwester ausgestellt,daher es mir leicht war, die Obsignation aufzuhalten,und wie ich hoffe auch noch die Inventur, wenn andersdieser Rest Vermögens, so hauptsächlich im Häusgen besteht,ebenso frei repassiert als das ganze aus der Pfalzhierher gekommen ist. Morgen suchen die beede Brüdernoch eine Audienz bei 3er!^ auf'm Karlsberg. Ueber-morgen gehen Sie. Leben Sie wohl w. w.

Hier ist der Karlsberg erwähnt. Herzog und PfalzgrafKarl II. von der Nebenlinie Pfalz-Zweibrückcn erbaute dasSchloß Karlsberg, residierte gewöhnlich auf demselben, wo er1500 Pferde und eine noch viel größere Menge von Hundenund Katzen hielt, deren Pflege eine zahlreiche Dienerschaftin Anspruch nahm. Auch fand man bei ihm eine Sammlung

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