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Wilhelm Bassermann, 1744 - 1811, Kaufmann in Heidelberg, und seine Nachkommen : beiträge zur Bassermann'schen Familiengeschichte
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Auszüge

aus vorerwähnten Briefen des ehem. Rektors des GymnasiumsZweibrücken Crollius f 1790 an einen Herrn Lamey mit:

1. Auszug aus dem Briefe vom 23. Februar 1786.Und nun liegt auch Hr. Erb da ohne Hoffnung, fordertmeine Freundschaft zum Besuch in seiner Not auf. DieWassersucht tritt leider schon ein. Möchte er nur nichtlange leiden. Mein Zuspruch tat ihm schon ein paarmalwohl. Die Stunden wechseln ab."

2. Abschrift des Briefes vom 26. Febr. 1786.Da vielleicht morgen oder doch übermorgen eine traurigeLnrnvnne bei Ihnen sich erkundigen wird, wie es umden alten ehrwürdigen Vater Herrn Erb stehe, so soll ich,der ich seit diesem Mittag bei ihm bin, Ihnen melden,daß gestern abend es mit ihm schlimmer geworden, dasich eine Brustwassersucht leider bei ihm eingestellt unddas Atmen ganz schwer macht. Sein munterer Geistverläßt ihn indessen nicht ganz und seine immer geübteReligion läßt ihn sehr geduldig sehn und macht jedemTrost und Zuspruch den Eingang in sein gegen Gott undMenschen dankbares Herz leicht. Er selbst hat eine Füllein sich, aus welcher er Trost schöpfen kann. Bei demallem verlangt er seine Kinder und Enkel noch einmalzu sehen und Abschied zu nehmen, der ihnen, das Wieder-weggehen freilich schwer inachen wird.

Da er eben hörte, daß ich an Sie, liebster Freund,schreibe, so empfiehlt er sich Ihnen herzlich und läßtIhnen für Sie und die Ihren allen Gottes Segen an-wünschen.

Er ist zwar noch kräftig bei seiner inneren Mattigkeit,seine Augen von der Schlaflosigkeit zwar müde, aber nochhell. Aber eine Brustwassersucht macht oft ein geschwinderesEnde als man meint. Ich hab's bei meiner Schwester