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und war dabei Schreibmeister am Gymnasium (scribn Ksnctiorund cniliArnpk),
Das Gymnasium in Zweibrücken war im Jahre 1710durch den Herzog und Pfalzgrafen Gustav Samuel Leopoldvon Zweibrücken der Leitung des Johann Philipp Crollius,eines gelehrten Schulmannes und ausgezeichneten Pädagogen,anvertraut worden. Dasselbe hatte ursprünglich seinen Sitzin Hornbach, dort war es in den Räumen des ehemaligenKlosters von Herzog Wolfgang als sckoln illustris am1. Januar 1559 feierlich eröffnet worden. Die klassischenSprachen waren die Grundlagen des Unterrichts, an welchesich Dialektik und Rhetorik anschlössen; in der höchsten Klassetraten philosophische Vorlesungen hinzu. Mancherlei Schicksaletrafen die segensreiche Anstalt. Als 1623 der KaiserFerdinand U. befahl, dem Bischof von Speyer das KlosterHornbach wieder zuzustellen und die Benediktiner einzogen,da wurde das Gymnasium, diese geistige Mutter und Haupt-stütze des protestantischen Glaubens, in Hornbach aufgehoben;aber der Herzog Johannes II. gab ihm in seiner Residenzein Asyl. Dort blieb es, vorübergehend durch den Sturmdes dreißigjährigen Krieges nach Meisenheim verschlagen,vielfach unter der Armut der Zeit leidend, bis eine neueBlüte unter obenerwähntem Crollius anbrach.
Die Ehe des Johann Ludwig Erb war mit Kinderngesegnet; die Söhne ließ er tüchtiges lernen, sie besuchten dasGymnasium zu Zweibrücken, zwei derselben, der vorgenannteGeorg und Johann Jakob Erb waren nacheinander Pfarrerin Rohrbach. Ein weiterer Sohn war der spätere HofratJohann Ludwig Erb, geb. 1742, der Großvater unsereshochgeschätzten Landsmannes Geheimerat Wilhelm Erb inHeidelberg. Von ihm wird berichtet, daß er in Marburg studierthat, später Hofmeister bei dem Grafen von Solms war unddann eine Professur an der Universität Heidelberg inne hatte;Hoftat Erb war zweimal verheiratet und hatte 11 Kinder.Sodann wird ein weiterer kranker Sohn erwähnt und zwei