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Die Familie Erb stammt aus der Schweiz, wenigstensberichtet ein Auszug aus dem Ehebuch der Gemeinde St. Peterin Zürich, daß am 8. Oktober 1699 Meister Johannes Erbund Jungfrau Anna Schlatter in der Kirche St. Peter inZürich getraut wurden. Dieser Johannes Erb ist im Jahr1670 geboren, der Geburtsort ist nicht bekannt, wir findenihn späterhin in Wiesloch als Schuldiener d. h. als denjenigen,der den Schuldienst in Wiesloch als Lehrer versah. Dort ister, nachdem er sich zum zweitenmal am 2. November 1717mit der Jungfrau Eva Susanna Vogtin verheiratet hatte, imMonat Mai 1723 begraben worden, 53 Jahre alt. Wieslvchhatte unter den Franzosen stark gelitten und wurde 1689 gänzlichzerstört. Die Nachforschungen in Wiesloch waren sehr er-schwert. Der Pfarrer Kaspar Schill von Hohensolms, woselbster 30 Jahre als Hofprediger gestanden, wurde im Jahr 1698durch Kircheurat Achenbach in Wiesloch eingeführt, er bemerkt,daß bei der Abbrennung der Stadt Wiesloch alle Documentaecclesiastica sambt dem Kirch- und Taufbuch verloren ge-gangen seien. Der große Jammer und das gräßliche Elend derPfalz tritt auch bei diesen Nachforschungen über die Erb'scheFamiliengeschichte uns entgegen.
Diesem Johann Erb wurde nun am 10. August 1704ein Sohn, Johann Ludwig, geboren, dessen Taufpate derStadthalter Johann Ludwig Hirtzel in Zürich war.
Johann Ludwig Erb heiratete die Maria ElisabethsMaurer, die Tochter des Zöllners Hans Jakob Maurer inHilsbach und wurde Nachfolger seines Vaters im Schuldienstin Wiesloch als Schuldiener, später Schullehrer genannt.Seine Frau wird in den Kirchenbüchern die Schulfrau genannt.Sein Lebensgang erweist, daß er ein begabter, strebsamerMann war. Von dem Schuldienst in Wiesloch wurde eram 18. Oktober 1751 wegen seiner guten Konduite durchPsalzgraf und Herzog Christian IV, nach Zweibrücken, derHauptstadt des gleichnamigen Herzogtums, berufen. Dortwurde er herzoglicher Kanzlist, dann Geh. Kabinettskanzlist