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werden; solcher gestalten das gemeine Wohl und die Glück-seligkeit des Staates immer mehr gefestigt und auf einensoliden Fuß gesetzt werde. So soll durch das verlieheneMonopol die Seide in Zukunft erzogen und der so nützlicheund einträgliche Seidenhandel eingeführt und etabliert werden.
Der sogenannte Herrengarten in Heidelberg wurde derRigal'schen Kompagnie zum Behuf einer Baumschule für dieweiße Maulbeere überlassen.
In Verfolg dieser Bestrebungen erhielten Rigal K Joh.Christoph Wassermann am 7. Juni 1758 Privilegien zur Er-richtung von Grappplantagen zum Färben der Seide, jedochunter den Bedingungen:
1. daß den Untertanen vollkommen freie Disposition überihr Eigentum belassen und sie nicht zur Hergabe ihrerFelder gegen ihren Willen gezwungen werden;
2. daß die Kompagnie alle Schätzung und Zinsen zahle;
3. daß sie sich wegen des Zehntens mit den Zehntherrenanseinanderzusetzen habe; außerdem aber soll
4. die Anpflanzung von Grapp Niemanden verwehrt werden.Die Seidenzucht nahm einen großen Aufschwung; 1770
wurde in 46 Orten Seide gezogen von 170 Personen und7 311 Pfd. 25^/2 Lot Cocons erzielt.
Rigal starb 1767, seine Witwe brachte eine neue Ge-sellschaft zusammen; Christoph Bassermann war schon 1762gestorben.
Die Beschäftigung mit der Seidenindustrie ist wohl fürChristoph Bassermann die Veranlassung gewesen, seine beidenSöhne, Adam und Wilhelm, in der Tuchbranche unter-zubringen.
Mamille und Zugendzeit Wilhelm vassermanns.
Es mag erwähnt werden, daß, als Wilhelm Bassermannein Kind war, ein Bruder seines Vaters, des Namens Sigis-mund Wassermann, in Heidelberg wohnte; er war mit seiner