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sucht Anderer, zu deren Werkzeugen sie sich verkaufthaben. Es ist das Menschengeschlecht eine bis zumEkel dumme Thicrgattung; denn anderes Vieh, wennes sich gegenseitig zerbeißt und zerreißt, hat nochdie Entschuldigung, keine Vernunft zu haben. Istwohl eine Heerde von Wölfen oder Bären so al-bern, sich, weil es einem oder dem andern Wolfoder Bar so gefällt, von ihm sammeln und in denTod schicken zu lassen? —
INS.
Lassen wir den liebenden König des Lebenswalten, der uns hieher schickt und wieder abruftund es nimmer böslich meint, weder das eine nochdas andere Mal.
1SS.
Selig der Mann, welcher eine Gegenwart lebtund sie nicht in Sehnsucht oder Klage um das Ver-gangene vergißt, oder sie leichtsinnig gegen Hoff-nungen des Künftigen wegtauscht!
194.
Lasset uns gut und heilig seyn, wie der Guteund Heilige, zu dem wir Abba rufen.
195.
Auch die Schmerzensthränen gehören zum Glücke,mehr als die andern. Man weint sie, wenn manUntreue büßt und einsam im Weltall steht und dasBessere wiedersucht. Untreue aber ist der Abfall vomgöttlichen Vatcrherzen, das Untergehen des Gemüthsim Irdischen, das Innigerhangen am Vergänglichen,als am Ewigen. Wer sich mit ganzer Seele anDas schmiegt, was nie bleibt, muß er nicht immer-