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Lieben Herrn und Heylande Jesn Christi, Ein tausend siebenhundert siebenzig und fünf, >n clictione Uomann behglvrwürdigster Herrschaft und Regierung des AllerdurchlauchtigstGroßmächtigst und unüberwindlichsten Fürsten und Herrn,Herrn Josephi 2'^ Erwählt und gekrönten Römischen Kaiserszu allen Zeiten, Mchrer des Reichs in Germanien und zuJerusalem Königs, Hertzogs zu Lothringen und Baar undGroßherzogs zu Toscana Jhrom Römisch KaiserlichenMajestät Regierung und Reichen im Eilften Jahr, heutMontags den 2llst» Okt. des dahiesig abgelebten Bürgersund Handelsmanns Herr Johann Jacob Frohns hinter-laßene Frau Wittib Maria Elisabetha Frohniil gebührenKnßelin mich kaiserlich und des Reichs auch Chnrpfälzischenoffenbahren und geschworen Notarium zn sich rufen laßenund beh meiner Erscheinung mich geziemend Regnirirt, ihreletzte Willens Meinung zu vernehmen und solche in einerechts kräftige Form und Ordnung zu bringen, welche alsofolgender maßen lautet:
In Erwegung der Menschlichen sterblichkeit und derUngewißheit der Stunde, in welcher es dem AllerhöchstenGefallen wird, mich ans dieser Zeitlichkeit zn sich in die froheEwigkeit abzufordern habe ich, des hiesigen Bürgers undHandelsmannes Johann Jacob Frohns seelig, hinterlaßeneWittib, Maria Elisabetha Frohnin eine gebohren Knßelin michentschlossen behannoch Gottlob gesunden Leib und guterVernunft meine letzte Willens Meinung wie es unter meinenKindern und Enkeln nach meinem in Gottes Willen beruhen-den Hintritt mit meiner Verlaßenschaft gehalten werden sollzu errichten:
1^° empfehle ich meine durch das thenre BlutJesu Christi meiues Hchlandes erlistete unsterbliche Seele indie Hände Gottes, mein verblichener Leichnam aber soll nachchristlichem Gebrauch zur Erde bestattet werden.
2 Setze ich meine noch am Leben sehende Kinder,Johann Heinrich Frohn, Maria Magdalena Frohn, Johann