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dringen lassen / Seiner Kayserl. Majest. auff die nokhtürfftige Besorgung der gemeinerLanvts-Angelegenheiten abzielende allergnädigste lmennon so verächtlich hindan setzen / überdieses höchstgedachter Jhro Churfürstl. Durchleucht auß denen vorigjahrigen Landtags-Handtlungen annoch gnädigst erinnerlich ist / was Gestalten ersagle Landtstände ohnerach-tet die von dem dabevorigen zu keinem Schluß gedihenem Landtag erforderte fünfftzig tausendFlorin sich ertragende Diäten und schwäre Küsten vorschießlich auffgebracht / und ausser allerSchuldigkeit ihnen Landtständen zahlt worden / dannoch zu Vornehmung deßHaubbEin-willigungs-Geschäffts / allen Vorstellungen nach / nicht zu bewegen gewesen seynd; sokönnen mehr hüchstgedachte Jhro Churfürstl. Durchleucht auff derosclben / nach so vielenbey voriger und jetziger der Landtständen Versamblung gemachten eyffrigcn inttamien / unddahe mitderen Hindansetzung die Zahlung so übermässtger via-ten wider das Herkommmun-abwendig beharret werden will / dermalsten in der Haubt-Sachen keine bessere HoffnunglWchen ; und befinden sicy dahero allerdings vermüssget / mithin auß Antrieb der ihrenarmen Unterthanen zutragender so vielfältig in der Thal comprobirter Landts-Fürst-Vätter-sicher Liebe allerdings verpflichtet / die jetzige Landeags-Berathschlagungen nach derenbißhe«riger nachmahliger fruchtloser Vorwehrung auff einige Zeit (damit gedachte dero Landtsim,de die Kayserl. allerhöchst richterliche Inelmon besser anerkennen / die gegen fünfftzig tausendFlorin belaustende virrten-piTrentton auch unnöhtiger Dinge» nicht mehrers anwachsenrnü-gen) zu lutpenckren ; Dieselbe haben übrigens zu offtgemelten dew Gülich-und Bengischen Landtständen die vest? gnädigste Zuversicht gestellt / selbige werden indessen die Wich«tigkeit deß zwischen einem Landts-Fürsten / und denen Landtständen zu deß lieben Valter-landts allgemeinem Wohlstände so hochnöthig rcipeötivS gnädigst und unterlhänlgsten Ver-trauens und Vernehmens reiffer überlegen / mithin sich führohin solchen Endts alsopsmo-.nsch bezeugen / damit das Seiner Kayserl. Majest. in diesem dem lieben Vatterlandt jo hochangelegenem Geschafft so klahr zu erkennen gegebenes allerhöchst-und hcylsambes AugenmerckMit mehrerer Zuverlässigkeit erreichet werden möge»
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Anreiz dtN 2osteN Mäy ^72.1. xost xranciinm.
Emnach beyde indvüe^ÜZ diesen Morgen concenirte Auffsätz kclsäonispatticulsckceu äenommsriomz^usm» Mit denen ^eciücsciombuz vicresrum Ms ttM gebrachtgewesen/ so seynd wir unterschriebene umb Glocke acht Abendts zu deß Hern-Statt»Halteren Graffen von HcKsesberZ Excellentz hingangen/ umb demselben als ?rmcipä<^ommigario sä domiria sothane Auffsätz commums l<elsrionl5 zu übergeben : Haben abereunslibuz prsevuz zur Antwort erhalten / daß seine Excelicntz mit übrigen Hern-GehtimmRäthen diesen Morgen/wegen Lxpeäiäon der Post/bey der Cantzley beysamen gewesen warm/und verabredet hätten / daß sich Morgen wioerumb daselbst vcrsamblen wolten : undmögten wir also umb zehen Uhren uns sä Lancellsrism hinverfuegen / und bey denen HMRäthen chnmelden lassen-
^lcrcurii dtN 2.1. Mäy 1721.
Evnd wkr in Gefolg der gesieren von deß Hern. Graffen von 8chs«berZ EMMHerhaltener Antworth umb zehen Uhren sä (lanceüarism hingangen / und habenuns gleich bey denen daselbst schon ahnwesenden-zur Landtags-Handtlung commir-ätt-gewesenen Herren Geheimen Räthen / Hern. Graffen von 5chse5ber8 , Hern.Cantzleren Graffen von Hatzfeld / und Hern. Geheimen Rath Keinem durch den Cantzlcv-Dieneren ttsmblvcb ahnmelden lassen / daß wir Nahmens gesambter Gülich-und BergMHern.Landtständen was vorzutragen hätten; welcher dan zur Antworth hinaußgebracht:daß sie dero mit-commirrirten Rathen Frhrn. von ^eäln^sioven annoch erwarteten / und mruns etwas gedulden mögten.
Dahe nun auch derselb eine kleine Weyl hernacher hineingangen / so ist darauW5ecrersnu5 dommlMom5Me6korsIi5,Ihrer Churfürstl-Hoffrath / und geheimen Raths 5ecre°rsriuz Hm »slberZ zu uns hinauß kommen / und hat uns bedeutet: Herren Räthe veM'ten zu wissen / auß wessen ^smnstKonwir hieselbst erscheinen thäten / und was wir vorzublin«^ gtl!