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Abtruck || Deren || Vor Ihro || Römisch-Kayserlich- || Und || Königlich-Catholischen || Majestät || Preyszlichstem Reichs-Hoffrath || Wider || Ihre Churfürstl. Durchl. zu Pfaltz || Als || Hertzogen zu Gülich und Berg etc. || In Appellations-Sachen || Gülich- und Bergischer Landständen || Pro & Contra || Gepflogener Handlungen
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allerhöchsten ffussitz'Thwn allergehorsambst am gedettm/und erworben habcn.SeChul ssDurchl-zuPfaitz aber nicht die AerlNgste Befugnüs fürwmven können/ als ob Jhw emc proN.rm.cin aner-elwachßcn lbäte/ wan sie selbst die zur Unczebühr ancljöiirtc Steurcn aussgehoben haben würden; mreißen Betracht/ daß solches ein HöwzssMiMT gewesen wäre/ warumb niemanden weder vor Gott/weder vor der Welt emiger UngliMpffankleben kan: und annebens/ gleichwie De» 0 hohen Hmm^nrecellvren keine Verkürtzung ihres Lands-Henlichen Stands daraus' zu entspringen vermeint/daß sie m obberührrcn Iahren »649- und 1668. mit Landsländen über die Maaß deren Stemmsich vemnbahret/ und als sie deme hernach cumravemiret/ durch Kays. ^Lanciura acjretticuciouemangewiesen worden/ und zu wessen Beobachtung n,cht weniger jetzige Sr.Churst. Durch!, unwi-dersprechlich mit verbunden seyno/ als auch deroselben Lands-Fürst!./ aber nach den vorhin angezo-gn Vergleich / l<e ve. U!, und Lonä.rionen gemessener 8upLiiori!ät eben so wenig zu nahe tttltkl?mögen/wan sie d.e überschnellete Eigenwillige Äußschreibung auff der Ständen so öfjtere trifftigelullznriM gnädigst Nieder - UNd dawurch Mi tüg gelegt hätten/ 8alurcm pacri-x öc pvpuli supremamle^m k ^lvrism eile, und wie seist sie geneigt wären/ die ihrer eigener hoher Erwehnung nach selbstgnädigst besichtigte der Landstanden Privilegien/ Freyheiten und p^rogm-vm / sambt darauß ent-sichcnden unaußMichm Band des guten Vernehmens zwischen Haubt und Gliederen in un-zersiö'.lichtM Weesm beyzubehalten.

Und haben so gar die Allerhöchste Häubter der Christenheit Päbst und Käysere/wan mit denen-selben gestifflelm Handlungen zuwider etwas eingeschlichen/solches nicht gebilliget/noch es für eineVergenngerung ihrer allerhöchster ^rb.cir.tät/ sondern für die gröffeste Ehr / und das ruhmwür-dlgstes Zeugnüs ihrer löblicher Regirung geschätzet / es alsobald zu anderen; wovon die nachtrück-liche Wot in Lap. 8i cjuauäo cie Kelcripr. zu lesen ibl:

parieurer lull.nebimu^ li non fecer.z ici» guvcj j)r«eviä blobiz inünuarione kueric luAgestmu»

Und i» 8. e. äe ^. ll-i.-

Lene tZirm cognciscimu8,guoä cum donssliv vellro fueritorcjinamm,iä beaciruäinem no»itri Ims>erii,6^aciZlorizm nossrzm recluliclare;

Beme l^ylerm Z9.tt.9- dieses hlnzustimmet 5

()uocl I-e^i'riml p.ez;imiiU5 form» nullo tnocld Princi^>i5 L.lperimicscem, ejuzve U.egeNcii pe-licir-item imminuar, secl ma^iz siro.ucive-ic.

Weithaiso von deme/daß Se. Lhurfl. Durch!, einigen Abbruch Lands herzlicher Hochheit erley-denMen/wan Sie es aust solche We>ße veranstaltet Härten/wie es denen wohlhergebrachten Frey-hmmund vorhin angezogenen domp-,6tLten/daraußauch Ihre zukommender Verbindlichkeit ge-mäß ist ; sonderen es erleyden im Gegentheil die unglückliche Stände hiebey Mit E« staunungallerÄmchbahtten die völlige Umbwerffung ihrer biß daheriger Freyheiten / Gerechtsamen undAnsehens / die Unterkhanen aber die eufferste Bedürftigkeit / wetten sie zu Abstattung unbewilligt-und umnögltcher Gelder angenörhiger werden.

5. Ist die Auffrechnung aust folgende Einwilligung vergeblich/wo über dieSchuldigklit undMaß der erpressender Gelder keine Berust-Vernehm und Bewilligung der Landständen vocherge-MM; sondern es tragen die also f-.6t0 eingetriebene Gelder eine lnfrZQ.onem p^io. um, unddas v.cium Hrrenrati aussm Rücken allenthalben mit sich.

^66. Die hierunter eingerückte (Zonclirion ist denen Ständen eben so pr^juclicirlich/als daS Lonäitiona-mm selbst/ dan/wan man pr^tencliret/daß die Hertzogthumbe Gültch und Berg zu Bestreitung der ^.j.tz emenungemessenen Beytrug leisten sollen / ohne baß Stände nach oene.- Lands Satzungen umb deren Anwerbung zu be-fragen es vonnörhen / oder Ste ihren Rath und Lonlens nach der tandS-Kl äfften in Behuff der Soldaten Besol-dungzu ertheilen befugt seyn sollen/ so wäre die Eigenschafft der Ständen/ und die Freyheit ihrer Einwilligung al-lerdings umbsonstjzugeschwelgen/daß auch zu solchem End würcklich vierfach grössere (^u-mra angebracht worden/als in Lonformitat der öffrerö vorhin allegirten Verträgen / und Kays ^ucliLarorum denen Landen angemuthetwerden können z ferner haben Se Churfl. Durchl. zu Pfaltz zu Handhabung des unbekanttn so nennenden Stewr-Lommillariats und davon gebrauchenden Lands-verderblichrn Fußes / gnädigst gemeldet/ als wan Derselbe imJahr 170 s nrtt Ständen concercirt/ und biß hlehtnafflerfoiget wäre / dieses ist aber emc u ierfiudtllche Emltrew-ung/ undhingegenzu bewehreu/daß Gülische Standezwaruannc» ,-7<z^.et»en gewissen?umilien-'pax sub cer^nMoch8öc Lcin6irl<inidi.i5 )Und nur aa pi-«dam auff ein Jahr allein zugestanden / den Lommittariacs-Fußaber nimmer gmchmet / sondern dagegen bey allen Landtagen Zravirec haben : gle.'chdan auch die erbärmliche Be-schaffenheit der Unterthanen von Ungleichheit der alter Fäarricu! nicht: sonderen Derselben in alle benachbahrteeanden lautsschreyender Armuth fürnemblichi herrühret von dem ii.xcellu Lonrl ibutionum , und denen unterdiesem Lc>mmisszi-jZt8-Fuß einlauffeuden vielerley Uugebührlichkeiten / und daß bald diesem/ bald jenem Ambt/und Statt5umen6c> volunrarem pro ranvne zugesetzt werde : auch haben Stände sich nie zuwider seyn laßen/zu reüch'ciruiig der alter ZVl arricuI zu concurriren / halten aber Mit denen gemeinen Hechten barfür / daß darmochselbige inzwischen so lang zur Richtschnur dienen müsse/ biß eine newe mit gememsameu Belieben verfertiget/ emeasrembden fchadlicheu^wcliim aber Einsetthig auff die Bahn/und gegen der Stand unauffhörliche Klagten in Übungzu bringen/allerdings widerrechtlich / und sonderlich exrra omnem Splr^raui aötiviraris eines Kr-egg-lMrn^missanarZ seye/ m die LandtS.stcureu sich einzumengen / und deren xroxorcionirtc Abtheilung desselben Will»'uhr zu untergeben.

. ^67. Dieses ist eine in ssure wohl höchst befrembdt. und iu ix5c.5aäic, Mit blutigen Zähren beweinlichetmn und Lvnseczlientz; die Gülich-und Berglsche Unterthanen haben in vorgewesenem dreißigjährigen Krieg perVimmajore>ir ein Großes beygetragen :crgc> können/ und müssen sie auch ui FriedenS-Zetlen soviel/ oder sogatein mehrers beytragen / und wau Landstande so wohl ihrer Freyheiten/ als der I lnxoiZiszilität halber sich davon ent-ichüldtgkn/magder LaodS-Fürst nvn c»dllanr:du8 leZilvus?arri.a: scinviri8 5taridu8 LoUectas cietaäroinäp

Gg^ 2 cirett.