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gesambtenLorpori, unddemgantzenLandnichtunbekantist / daß denjenigen/ tvelckeglaub-haßte Zeugnüssen grosser Unvermögenheit / oder anderer Unglücks Fällen / als von dem Hagel,schlag / Mißwachs / und dergleichen erbärmlichen beybringen / bilbgmassger
Nachlaß zugelegt / und solcher gestalt zum merckuchen Beschwer des pnbllcl vieletausentjährbchs remimrt worden ; mmassen die Anlag lub dMm.z z. bemkündet / daß an«noch fttschdencklich an dem diesjährigen Beytrags 5.^0 Le-no, mW also über zo. tau-sent Reichsthaler seyen abgeschrieben / und ^m-rriret worden; daß Zch aber folgmds untereben selblgem gr^eexc, oder auch zu meinem selbst eigenem Behueß fernerweith was solle insLand haben außschmben lassen / istzumahlenunerweißlich / und wird zu dem Endt ebenfalsvon denen anmaßlichen Qravanren zu ihrer selbst eigener (^oniubon die Anlag lub d^um 57.hervorgezogen / sintemahlm diese Außschreibung von ihnen Land-Ständen / wegen der abdem Land-Tag Jahrs 1718. pr^renäuter v^ttn / so dan demselben mehreren theils accrelci.render Land-Gehälter und Lands- penlianen selbst veranlasset worden ist ; dan wo das in dergegenseitigen Anlag tut, dlum. 57. enthaltenes (^mum kaum zulänglich wäre / die in demhteroben beygelegten 5rzru ästiZuirte Lxi^enriam publicsm zu bestreiken / und Land - Ständedie prscenctirte vioettN vondmen Pfennings-Meisteren bereite vorgcschafft empfangen / auchvon denen Landsgehälter nichts wissen wollen / auch Lands- ?eubc,ues nicht außgestelt werdenmogten / so erforderte die Nothturftt von selbst / sochanc Gelder lepzrLcjm. und absonderlichaußzuschreiben ; Jmmassen unvemeinlich Mit allen Land - Tags HandtungenerweWey jst,daß diese Erfordernüsscn nie unter das Haubt - (^znrum Lxi^eur^e pubbcX begrißen seynd /sonderen allezeit beym Schluß des Land-Tags in'emcm besonderen so genanten Renner ab-sonderlich beysammen getragen / und nebst dem Haubt^mo mit beygeschlagen worden/wor-über Land-Stände aber sich umb so weniger mit Befueg zu beschweren / als mehr ihnen, unddenen gemeinen Lands-Oechroren diese Gelder völlig ?.ccrslciren / undJchderLands-Fmstdarab wenig/ oder gar nichts aä Barium pnbücum. noch sonsten etwas zu gemessen habe / ver»folgltchen mir hmunter nichts widriges impumet werden kan; Es will Mir tieft zu
Gemüth gehen / und betaure es von Hertzen / da mir die Landen in so höchst beschwerten Zeiten/und dermassen mißlichen ConjunÄuren überkommen ftynd / daß dieselbe zu ihrer gedeyIWEmpörhelsiung dermassen nicht annoch mehr verschönt/und luble vwt bleiben mögen; wasMdenensetben ohne mein verschulden / und zuthun von vorigen beschwerlichen Zeiten herzuWliget / und das pubkcnm ohnaußgestelt nachzutragen erfordert / solches kan ich meines -OrthSjwie sehr Ich auch darzu Mich inniglich geneigt weiß / nicht heben/ sonderen muß ipsärLrione knamrs äll^sme von demjenigen übertragen werden / welcher daran verhaffttt ist :
Und wan Ew. Kays. Maj. allergdst. erkennen sollen / daß wegen der die Landen hart mit-drückender Lanco-Schuld demselben ex causä belli mit etwaigen weiteren Außjiand biß zu beffliren Zeiten 3l,8c^ue (lommvrione^ubbcä zu helffen/ oder auch ich zur Abführung der vetwlttibtttFraw Churfürstin Lbd-Ovral-Gelder rechtlich nicht gehalten / die von mir dei mahlen auftdenBeinen habende Kriegs-Manschasst zu des Lands De5enlivn , auch die und
Unterhaltung derVesiungen/forthandere vorerwehnie Ersordcrnüffen nicht nöthig / sonde-ren außzustellen seyn/ will vero allergnädlgster und gerechtigster Verordnung mich darunterschuldigster Massen gantz gerne submmlren / und fügen / mithin solchen falls den Ertrag an deraußgeschriebener Lands-Lxi^entz zum Trost der erschöpfften Unterthanen sofort prsrgrainAgangangedeyenlassen / undmttgantzerftewetem Gemüthalle Gelegenheiten angehen /wo-durch/und wobey meinen lieben getreuen Gülich-und Bergischen Unterthanen einige Erleich-terung zu besorgen/und zu verschaffen vermögend seyn soitt; würde auch dieselbe schonlangst mit meiner Gegenwart erfrewet haben / wan nicht andere wichtige Vorfallenketten michdaran biß dahin verhindert hatten ; da mir nunmehw aber von denen Gülich-und BergWnLand-Ständen / oder wenigst unter dero gcsambten Nahmen / so unbilliger Weiß begeMwerden will / so ist leicht zu gedencken / und mögen Land und Leuthees solchen unruhigen Ge-mütheren zuschreiben / wan die gehabte prc^enüon sich verringeren / und mich relvlviren solle /meine keliäentz in hierobigen / und sonderbahr meinen hiesigen Zhm - Landen zu behalten / abson«derlich dahe demselben/ und vorernenten denen Gülich- und Bergischen Land - Ständen so wohlin Loncrero > als /lb5rr2i5lo fast mehrere Gnaden habe angedeyen lassen / als übrigen meinet!Landen; auch von ihnen/noch jemandten in der gantzen Welt wird wahr gemach? werden kön-nen / daß Zeit wehrender meiner Landö-Regierung etwas wäre inrroctuclret worden / welchesvor derselben Antrettung nicht bereits gewesen / und vermittels ihrer der Land - Ständen Meigenen Vorschlagen vor vielen Jahren bereits ist imroclucirt / und destänoighin oblervirtworden; allermassen inconrellablen neZoni ist / daß/als viel auch die Arsvirte Vlkl-und ZSrand-lVems^c^ belanget / dieselbe weit vor Menschen Gedencken bereits in Übunggewesen / und alS em Lsmeral re^le von der zeitigen Lands -Hcnschastt ei hoben worden sey?/
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