Von der Adelichen Familie von Breidenbach. iz87
Das in Gelnhausen auf dem Unter - Marckte m ruäerckus befindlich, und
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scheinen, so wollen wir euch auch mit gnedigen Schutz und Schirm nit verlassen, son-dern daselbst gegen euch mit Gnaden erkennen und bedencken, das wollent also vonuns gnediger Meynung vermercken, Datum Heydelberg, Donrstags^lcencionis vo-mini XlOXXX.
Der Ersinnen unser lieben andechtigen Dorothea Breitenbachin, Eptißin zu Him-melaw. Wolgeporner Grave, E. G. sein mün Jndige Gepett allezeit gegen GOTTund gutwillige Dienste in aller Unterthänigkeit zuvor. Gnediger Herr. Ich bin nechstverschienen Dienstag zu Hanau gewesen, und nachdem ich vor zweyen Jahren eigend-lich durch eine Schrifft, so von dem Durchlauchtigsten hochgebornen Chursürsten mey-nen gnedigsten Herrn dem Pfaltzgraffen an mich gelanget, auch ein erbaren Rath zuGeilnhaussen neben andern verstendigtt, daß alle hohe Obrirkeit über gystliche undweltliches Standes in Statt und Gemärck Gelinhaussen begriffen, und hochgedachterChursürsten und E.G.mynen gnedigsten und genedigen Herrn, vermöge einer Pfand-chafft, unterworffen und zugethan, auch damit gnädigs Schutz und Schirms vertrö-iet- So habe ich E. G. durch Morizen E. G. Schreiben lassen anzeigen, welchermas-en ich durch den hochwürdigsten Durchleuchtigsten myn gnädigsten Herrn von Mentznr Hilffe wieder den Türcken angelegt und darzu jetzund mit Anforderung schwererDienst, welche beyde sambk vormahls ungehört, noch geschehen, beschwert wil werden,mit unterthänigen Bitte, daß E.G.mir als irer G.Armen zugewantin mit Rath ge-nediger Vertröstung und Hülff erschienen wollen. Dieweil aber damahls E. G. mitwenigen Raths gefast, aber gnedige Vertröstung geben, mich zu verstendigen, wes ichin solcher beschwörlicher Anforderung gegen hochged. myn gnädigsten Herrn von Müntzmich halten soll, und mir dieselbe von E.G. biß uff noch nit zu kommen und die ange-fürderte Pferde diesen Abend in Aschaffenburg in kommen sollen, daß also diß meineBeschwerde nit lange Verzugk leyden kan, so ist mein unterthenige Bitte, E. G. wol-len mir bey gegenwärtigen Zeigern gncdigl. zuerkennen geben, wie ich mich darin hal-ten, und solche Anforderung usts fuglichst abschlagen solte, damit hochged. mynes gc-nedigsten Herrn des Pfaltzgravens und E.G.Obrigkeith nicht abgebrochen, und mirkein wiederspennig ohngehörsam, die etwan folgens mit Gewaltsahmen angriff, wievormals mer beschehen, mir zu groser Beschwerde auffgelegt möcht werden. Das willum E.G. ich mit meynen indigen Gebeth und gutwilligen Diensten zu verdienen schul-dig und gefiissen sein. Geben auff Montag nach /znnv isz^.
Dem wolgebornen Herrn, Herrn Balthasarn, Grafen zu Hanau und Münzenberg,mynen gnädigen Herrn E. G. unterthänige Dorothea von Breitenback Eptißin mHimmelaue. Hochwürdigst, r, Durchlauchtigster, Hochgcbohrner Cardinal und Cbur-fürst, E.F.G. seien unser indige Gebet gegen GOTT in aller Unterthenigkeit zuvorgnedigfter Herr, nechst verschienen Tag haben E. F. G. mit der Aebtißin uff beut,