?z86 III. Absatz. VIII. Klasse. VII. Kapitel.
§. il.
Wofern Rüxners Turnier-Buch zu trauen, so haben sich unterschied-lichevon dleserFamilie bey denen Turmren eingefunden, welches die Anzei-ge macht, daß sie eine alte Familie sey. L'MrD ffe , wird in ei-nem mmo 1269. ausgefertigten Diplome, worinnen Hedwig von Rüdei^heim, die dem Dosier Hegehes von ihrem Manne verkauffte Güter eonSr-?nirt (") angesühret. In ^onracli iVlui pul Zici cle 8. Llilübersi vinug I'Iruriu-ZiX I.ou^Zr.'ipktü Lpickola exuminatoi um miruculorum sindst sich cklei inunnuZZe Li'eitenI)zcll)tVloAuntiuX Oicxcestz, 6eeuru krliw luT re^uissru5, c^UT ä ckuxulanx;ulM8 liberum fuei-lit, jui atus clixit 6ce. Dorothea von Vreiteubach,war au. I5Z2. Aebtißin in dem Clofter Hinnnelaue, ohnweit Gelnhausen, (a)
Das
§. ^2.
(^) Dieses viploma ist in des Herrn /vs/OJoh. Philipp Ruchenbeckers c7s//-?c?/s/?.^///. , p. 291. befindlich.
(2) LxrraÄ aus denen Nachrichten von verwahren Beschaffenheit der Reichs-Pfand-schafft Gelnhausen, gedruckt 172z. in dessen Beylagen f»1. zi. Von Gottes GnadenLudwig Pfaltzgrave bey Rhein, Ertz-Truchseß und Churfürst :c. Unfern Gruß zuvor.Ersame Liebe andächtige, uns hat jetzundt angelangct, wie das bcy Euch allerhandt Zu-falls mit atzs, desgleichen mit Eindsreugung des Schirms und andern gesucht und fürgenomen werde; dieweil um euer Gottes Hauß, in der Stadt Geilenhausen gemar-cken, und unser Pfandschafft vom Reich gelegen, so geben wir auchgenadiglich zu er-kennen, das wir und die wohlgebohrnen Graven zu Hanau? und Herrn zu tNin-ycnberg und sonst benandt anders die hohe Obrigkeit, Schutz und Schirm, über geist-liche und weltl. angesundert in der Stadt Geilnhaussen, und ihrer gemarcken, so vonunfern beiderseits Voreltern, als Pfandt vom heiligen Reich lange Jahr her, auffunsgewachsen haben, und woran yemandtwer der were, an solchen etwas, Jntrag, Schme-lerung oder Verhinderung fürgenommen würde, das uns als Inhabern der Pfand-schafft von wegen des heiligen Reichs, daselbe zu gedulten keinsweges gebüren nochleidlichen seyn wolle, haben herumb unfern gemeinen, Amtmann auch den Ersamenunfern lieben getreuen, Bürgemeister und Rath zu Geilnhaussen Befehle zugeschickt,daß sie von unser und gemellter Grafen von Hanaw wegen Nothdürfftigs Zusehenshaben, auch mit euch der und andershalben Rede und Handelung pflegen solle, wieir von ine vcrnemen werdet, gnädiglich begercndt, ir wölte sie in den gütlich hören,innen gantzen Glauben geben, und darauff wie unser gnädigs Getrawen steet, sogut-willich beweissen, damit sollich Fürnemen nicht gestadt werden, wo ich denn Hilff,Rath oder Bestands von Nöthen, haben unser Ambtman und Underthanen, Bürgc-mcister und Rath obgemcllter Bevehl, auch rätlich, förderlich und beystandig zu er-