,Z54 HI. Absatz. VM. Klasse. II. Kapitel.
nebft andern, in sein Quartier abgeordnet, RudolfsL eviu Marschallauf alten Gottern und Herren Gosserstedt, Chur-Sächsischer Cammer-Herr überließ Anno 1650. mit Fürstl. Menburgischen eonte,^ einem vonUffeln das Amt Herdisleben auf Wiederkäust, lss und starb Anno 167z.Caspar Heinrich, und Wölfs Dietrich, Marschalle von Holthausen zuUhlftedt befanden stchAn. 1655. bey den^uneniüenHertzog Bernharts lÄwovon der letzte in die Fruchtbringende Geseüschafft aufgenommen wurde,welcher der Reichende genennet wurde. Johann Georg Marschallzu Brattendorfs war mit bey denen kuneralien Hertzog Ernstens zu Go-tha gegenwartig. Dieser soll in teutscher Sprache eine Historie vondenen Marggrafen zu Meissen und Landgrafen zu Thüringen gefertigethaben, davon u-miiim den Entwurfsgesehen, sk^ An. i687.kam zuWei-marim Druck heraus der ^ oderRegier -Runft
den Georg Rudolfs Marschall ins Teutsche übersetzet. An. 1715. Ko> wteein Marschall zu Herren Gosserstädt, als Landschaffts -Oire^vr im Hild-burghausischen Fürstenthum.
§. vr.
Nachdem ich nun mit diesem gezeuget, wie diese Adeliche Familieden Erblichen Marschalls-Stab bey denen Landgrafen in Thüringen ehe-dessen geführet, und dahero auch von diesem Erb-Amte den Namen an-genommen, so fällt mit dem dasjenige hinweg, was der der alt undneuen Thüringischen cm-omc, x. 220. mit folgenden Worten vorgibt: Dievon Kirchberg sind sonst derer Landgrafen zu Thüringen Burggrafen, oderErb-Marschalleu gewesen. Wie dann auch dasjenige nicht bestehen kan,was schreibet, daß, nachdem der Kayserliche Oberste Cammer-Richter, Graf Adam -mno 1^9. die Grafschafft Beichlingen an Hannßenvon Werthern verkaufst, er sich das Ober-Marschall-Amt in Thüringenerblich vorbehalten habe, welchem nach man fastglauben sollte, als ob sonst besag-
(c) Iclem i.e. p. 266. und p.281.
(t) Sachsische p. z8s.
(ß) 'WertherischeHistorie,?^.85»
ch) IvL. cit. 40z.
j i) Wem, pa!;. 421.
(k) ln pgg. 148.
§. 6.
(s) In der Historie der Grafen von VVerthern,x. 42.