Von dem Kloster zu Weimar. lzzx
Ob dieses Closter im Bauern Aufruhr Anno 1525. oder auf eine an-dere Art in Abgang gekommen, davon habe ich der Zeit keine eigentlicheNachricht.
Das X1.1. Lapitel.
Von dem Stifft und Closter zu Weymar.
^AErhog Wilhelm III. zu Sachsen , als er anno 1461. zum heiligen GrabeWD in das gelobte Land eine Reise that, machte zuvor ein Testament,undverordnete indemselben,daß ausder Schloß-Capelle zuWeimareine Stifftö - und . TVirche gemacht werden solte. o) Er hatteschon vorher an dem Pabst v. deswegen geschrieben, und ihm
darbey zu wissen gethan, wie er die beyde Stiffts - Kirchen Bibra und Sul-za, mit ihren eznoniciz, Pfründen und Einkommen dahin zu r> gnslc)(.jren ge-sonnen sey, worbey er um die Pabstliche Einwilligung gebeten. WormssderPabst nnnc>i48z. dem veAiant 8./eiai iX zu Erffurth den Auftrag dahinthat, er solle sich erkundigen, was es um diese Stiffte vor eine Bewandnüßhabe, und so fort zu fernerer Verordnung seinen Bericht erstatten. Die'I^rnnziation ist aber erst 5MN01482. vor stch gegangen, (d)
Eben dieser Hertzog Wilhelm rn. hat anno 145z. aufEinrathen desdamahls zu Weimar gewesenen Römischen i^Zzcen,das Barfüsser - Closter zu Weimar gesttfftet. Jetzo ist es in ein FürstlichKorn-Hauß verwandelt. (c)
Das Xlli. Kapitel.
Von dem Closter Waldichen.
WdOn diesem Closter habe der Zeit weiter keine Nachricht, als wasich IN /wnulibus 8s>xon. ^lüllei'i beym Zahr 1544. p. 100. angemercketfinde, woselbst es heißt: „Freytags nach ^arc-eiii (ig. chin.) hatChur-»stwstJohann Friederich das gewesene Closter Vvaldichen, zwischen Wei-„mar und Erffurth gelegen, samt den?e>-tinemien, damit künfftiger Zeit„die vorigen Abgöttische Orden darinnen nicht wiederum aufgerichtet(Thür.cLhron./^.THeil.) Hhh hhh hh „wer-
§. 1.
(s) /k^/ZZ/^^Z p. Z4-
(b) läcm , p.29. (c) I6em>!.c.