Von denen Grafen von Beichlingen. 7Z9
In Rixners Turnier-Buche findet man,daß ^nnv 968. emGrafvonBeichlingen, Nahmens Diet rich, auf dem vonMarggraffRtddagvonMeissenzuMerseburg angestellten Turniermitgegenwartiggewesen; wiesich dann auch weiter allda findet, daß auf dem fssmo 996. zu Braunschweiggehaltenen Turnier, Frau ^?ne8,gebohrne Grafin von Beichlingen, einenachgelassene Wittwe Graf Wibrechts von Gleichen den ersten Danck anOtten,Fürsten und Graftnvon Scheyern gegeben. Weilen abersehr vie-le sich finden, welche Rirners ^uMoiitTt nicht vor gültig erkennen wollen,insonderheit, was die erste Turniere anbetrifft, so langt man mit diesem auchnicht völlig aus.
§. ik.
Daß sonst diese Grafschafft eine von denen vornehmsten und reiche-sten in Thüringen mitgewesen, ist unter andern daher zu ersehen, weilen zuderselben ersagte Oerter Beichlingen mit der Stadt Tölleda, und ihrenDörffern, Schloß undDorffFrondorss,mit denen Dörffern,Grossen- undWenigen-Arnoldshaufen, Grossemund Wenigen - Ildehausen, Reting-sredt,Dackeleuben,Bachsra,Bötticbendorss,Tetinisdorss,Ellersleben,und dergleichen, worzu ferner luccellive, rheils durch Erbfall, theils durchErkauffung kommen ist die alte Grafschasst Rotenburg, in der güldenenAue,mit ihremResidentz-Hause dieses Ncmwns, zwischen Kelbra und demalten Kayscrlichen Reichs-Schlosse R-phausen gelegen,samt dem darzu ge-hörigen Schloß und Stadt Belbra, mit ihren Dörffern, wie auch Schloßund OrtBrückcn, Schloß und Ort Walhausen, Schloßund Stadt Fran-ckenhausen, mit einigen Dörffern, Schloß und Ort I Ostedt, Schloß Ah-rensburg, davon die Uucle,---, über Seega noch zu sehen, Schloß Sachsen-burg mitdenenDörffem, ingleichen ohnweit Nordhausen, die HerrschafftLohra und andere Oertermehr. (^)
§. in.
Aber wieder aufden Ursprung dieses Gräflichen Hauses zu kommen,someldet dergeweseneMerseburgische Bischoff, und derbe- Bbb b b z kann-
caUl-o sliAnitstem nc>n ex RomAnorum IeAik>u8 8sxonumve moribux,
teU ex?raneoi'um inliitutiz pn'miwz fuisse conti'ilzuram.
(a) Also cheeilieiret diese Oerter ^.enckfeld in der Äeschreibung dreyer in der gülde-nen Angelegenen Oerter, xoZ. 19.
(a) x.401. Es lnutenzwnr die
An-