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Die Frage der Berufswahl blieb lange unentschieden, bio IM. Fo-hann Valentin Andreae, in Voraussicht, daß das Land nach Überwindungder ersten Nachwehe» des Krieges tüchtige Männer, namentlich auchGeistliche, brauchen werde, den Rat gab, Zeller die theologische Laufbahnbetreten zu lassen.
sJvhann Valentin Andreae h* Herrenberg 17. Aug. 1586, ch Stutt-gart 27. Juni 1654), war 1614—1620 Diakon in Vaihingen a. Ens,1620—1639 Dekan in Calw, 1639—1650 Hofprediger, Konsistorial-und Kirchenrat in Stuttgart, 1650—1654 General-Superintendent und APrälat von Bcbenhansen, dann Adelberg. Sein Vater war Joh. Andreae, T1562—63 Präceptor in Kirchheim, 1563—64 Diakon in Haiterbach, ^1564— 69 Pfarrer in Rcinerzan, 1576—78 dass. in Hagelvch, 1578—82^dass. in Mößingen, 1582—91 Dekan in Herrenberg, 1591—1601 h-s) HAbt von Königsbronn; dessen Vater, Jacob Andreae, ^ Waiblingen25. März 1528, ch Tübingen 7. Jan. 1590, war 1546—48 Diakon in Stutt-gart, 1549—52 Ob.-Diakon in Tübingen, 1552—62 Dekan in Göppingen, 1562—90 Urot'. tlwol., Propst und Kanzler in Tübingen.)
Sein Bruder Christoph bereitete ihn nun zu Hanse zum Eintrittein das Stift in Tübingen vor, wo er 1639 gegen fl. 40. jährlichen.Kostgeldes, welches die Stadt Calw ans Verwenden des damaligen DekansI. V. Andreae zu leisten übernahm, eintrat und 1640 die Magisterwürdeerlangte. Nach Vollendung der nunmehr begonnenen theologischen Studien,während welcher er sich durch Erteilung von Privatunterricht forthalfund sein Studium dann mit der Disputation „cto iiiclnrntionk" unterJohann Ulrich Pregizers Vorsitz absolvierte, ward er durch I. V. Andreaean de» herz. Braunschweig'schen Hof empfohlen, um, wie es schon inTübingen geschehen war, die Prinzen im Französischen zu unterrichte» unddann mit ihnen zu reisen.
sJoh. Ulricl, Pregizer Kusterdingen 29. März 1577, ch Tübin-gen 10. April 1656), war 1606 Diakon in Tübingen, 1611 Dekan undStadtpfarrer in Calw, 1617 Urok. tlwol. n. Stadtdekan, 1652 .Kanzlerund Propst in Tübingen; X 1607 Tabithe Hesch, Tochter des Pfarrers
Griickler: Gallus 1539—1570, Daniel 1573- 1609, Johann Leonhard 1613—1654,Johann Christoph 1654—1681Z, Johann Wilhelm 168^—1690, Daniel 1690—I7^!l,Johann Michael 1721 — 1750, Daniel Friedrich 1750—1738, Michael Friedrich 1769—1790.Nnr zweimal war die Pfarre anders besetzt: 1571—73 von Angnstin Braun, 1609—13durch Johannes Zelter (1, 8).