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Stammbaum und Chronik der Familie Zeller aus Martinszell in Bayern von 1500 - 1900 : nach gedruckten Quellen, amtlichen und privaten Mitteilungen
Entstehung
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V. Linie Maulbronn.

Stamm.

1. Johannes Zell er HI,^ Nothfelden 19. Dez. 1929, -s Maut-bronn 3V. Jnli 1694. Im Alter von7 Jahren kam er nach Wildberg zuPräceptor Johann Jacob Straub undmit 11 Jahren zu seinem Schwager,Dekan u. Hofprediger I. L. WollmarHI, 12) nach Mömpelgard und genoß amdortigen Pädagog den Unterricht desRektors Gujon Brisechon. Alsbald legteer dort auch die ersten Proben von Znverläßigkeit und Fleiß ab, indemer im Hause des h. Rats und Einnehmers Beuringer nicht nur dessenBinder unterrichtete, sondern auch ein großes Depot von Naturalien fürin der Nähe stehende französische Truppen, sowie nach Beuringers Fluchtvor Ausbruch der Pest dessen Landwirtschaft verwaltete. Nach der ElternTod kehrte Zeller uo. 1636 in die inzwischen nach der Schlacht vonNördlingen verwüstete Heimat zurück, wo seine Brüder Johann ConradHII, 1) und Christoph Hill, 1), sowie sein Vormund, Johann LeonhardGrückler H161113 Diakon in Balingen, 16131654 Sladtpfarrer inBulachs), die Sorge für seine weitere Ausbildung teilten.

5) Die Pfarre Bulach war von IS3g1799 Erbpsarre der Familie Grückler.Diese war nämlich durch Ankauf des Widdnmhofes in den Besitz des Patronatsrechtesiilwr die Pfarre gelangt. 1539 wurde ein Grückler, welcher Patron war, auch Pfarrerdort. Der Herzog verglich sich mit ihm dahin, daß er für sich und seine Nachkommenauf das Patronatsrecht gegen einen gemischten Jahresbezug verzichtet und das Rechthat, für seine alten Tage einen Substituten zu bezeichnen, der neue Patron, der Landes-fürst, dagegen die Pflicht übernimmt, so oft ein qualifizierter Grückler vorhanden ist,diesem die Pfarre zu verleihen. Dieses Abkommen blieb bis 1799, wo die FamilieGrückler im Manncsstamme erlosch, in Geltung. Pfarrer in Bulach waren folgende